Dienstag, 14. Juli 2020

nahezu fertig

Nachdem die lange überfälligen Lampen endlich gekommen waren, habe ich mir heute einen Tag frei genommen um die Baustelle abschließen zu können.
Aufhängen und Anschließen der Leuchten war dabei, dank guter Vorbereitung, das geringste Problem. Immerhin ist jetzt die Elektrik wirklich fertig. Das heißt, ich kann den Elektriker zur Sicherheitsabnahme kommen lassen. Ein wichtiger Meilenstein.
Zur Sicherheit ist auch ein Feuerlöscher wichtig. Für den Keller ist ja einer vorhanden, aber auch in der neuen Werkstatt darf dieses Gerät nicht fehlen.
Die Hauptarbeit für heute wartete allerdings im Kellergeschoss. Aus den vorhandenen Holzresten ein Regal zu bauen ist ja nicht ganz so einfach und erfordert viel Improvisation.
Vor allem braucht es aber Platz zum Arbeiten, diesen zu schaffen war folglich der erste Schritt.
Die vorhandenen Holzteile sind natürlich nicht geeignet um ein wirklich schönes Regal zu bauen, aber hier geht es letztlich nur um Funktion. Diese ist auch mit dem Restegestückel gegeben.
Der Regaleinbau auf dieser Seite war eine der größten Herausforderungen, ist aber letztlich so gelungen wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Kisten sind gut zugänglich und nichts kann sich verstecken.
Die Trennwand zum bisherigen "Lager" (das eher eine wüste Anhäufung von Zeug war) wird nicht mehr gebraucht, zumindest nicht im bisherigen Umfang.
Die gekürzte Ausführung dient als Rückwand für eine weitere Regalkonstruktion.
Damit sind dann alle Fahrzeugkisten direkt zugänglich, es gibt einen Platz für Plattenmaterial und die Karosserieteile (auf dem Sockel) sind zugänglich und sortiert. Eine deutliche Verbesserung, allerdings wird sich die genaue Anordnung der Dinge wohl noch ändern.
Die beiden Stahlkästen, die eigentlich zur Werkbank gehören, haben einen neuen Platz im Eingangsbereich gefunden. Mit einem Stück Arbeitsplatte drauf sind sie ein guter Ort als Ablage für verschiedene Dinge.
Die "Tiefgarage" gefällt mir so jedenfalls schon ganz gut. Es ist deutlich mehr Platz als vorher, Teile und Fahrzeuge sind zugänglich und es ist sauber.
Es fehlen natürlich noch einige Details, aber die schlimmsten Arbeiten sind abgeschlossen. Wie genau jetzt was genutzt werden wird, das muss sich noch zeigen. Vor allem brauche ich mal eine Pause, die letzte Zeit war doch ziemlich anstrengend.


Sonntag, 12. Juli 2020

Nummer 1

Normalerweise würde ich über einen simplen Fahrzeugtausch, den ich fast jedes Wochenende vornehme, hier nichts schreiben. Aber diesmal ist es doch etwas anders.
Immerhin steht seit heute Nachmittag zum ersten Mal einer meiner Roller in der neuen Werkstatt. Diese soll zwar eigentlich nicht als Parkplatz dienen, aber den Roller in den Keller stellen, nur um ihn in den nächsten Tagen wieder raus zu stellen ist nicht sinnvoll. Aus Platzgründen werden nämlich demnächst einige Roller oben parken müssen. Nur so ist es sinnvoll möglich, den Ausbau in der "Tiefgarage" sinnvoll auszuführen. Um die Mopeds rumzuarbeiten hält zu sehr auf und birgt das Risiko etwas zu beschädigen.
So war der heutige Fahrzeugtausch dann doch ein bisschen besonders. Hauptsächlich ging es dann aber doch darum, dass ich mal wieder mit dem Sunny fahren wollte.
Sonntags, noch dazu bei traumhaft schönem Wetter, soll man einfach nicht arbeiten.





Samstag, 11. Juli 2020

Aktion Kellerkind

Es verkommt langsam zum Runninggag, aber die Lampen sind noch immer noch da. Wobei es jetzt wenigstens einen Liefertermin gibt: Montag sollen sie kommen. Aber was solls, auf der Baustelle ist ja noch genug andere Arbeit.
Der Keller war bisher ja nur teilweise geplündert worden. Entsprechend chaotische sah es da unten aus. Vor allem aber war es stockdunkel, denn es gab keinen Strom mehr. Das war allerdings auch ganz gut so, denn so war es möglich, die Steckdosenleitungen stumpf abzuschneiden und die Steckdosen zu demontieren. Allerdings ist es langsam soweit, dass die Umbauten in der "Tiefgarage" losgehen können.
Wichtigster Posten war erstmal, das Werkzeug umzuziehen. Die Rollcontainer sind natürlich schnell hoch getragen, aber die Werkzeugwand ist ein ziemlicher Aufwand. Weniger von der Arbeit, sondern von der dahinter steckenden Logik.
Helfen kann einem bei so einer Sache natürlich auch niemand. Denn die Sortierung des Werkzeugs erfolgt nach Kriterien die nur ich kenne und die zu erklären nahezu unmöglich ist.
Zum reinen Umzug gab es noch ein paar Änderungen, etwa einen neuen Halter für die 1/4-Zoll Stecknüsse und Verlängerungen. Die alte Lösung war doch etwas wackelig, so gefällt es mir deutlich besser.
Die Werkbank ist jetzt aber wirklich komplett bestückt und einsatzbereit. Auch rein optisch ein wichtiger Meilenstein, denn DIESEN Anblick liebe ich aus tiefstem Herzen.
Anschließend habe ich dann alle offenen Enden in der Kellerelektrik entfernt und das Licht wieder angeschlossen. So ist der Raum wieder ordentlich nutzbar, denn im Stil eines Bergmannes mit Kopflampe rumtun mag ich wirklich nicht.
Genau in dem Moment, in dem wieder Licht im Keller war, kam dann noch der Vermieter vorbei. Denn eine wichtige Änderung stand noch an: einer der Tragbalken im Keller brauchte noch eine zusätzliche Stütze. Was im ersten Moment nach einem Hindernis aussieht ist eigentlich ganz praktisch. Denn in diesem Bereich sollen Lagerregale entstehen und die Säule ist ein guter Anschlagpunkt dafür.
Doch vorher stand noch eine andere Sache auf dem Programm. Der alte Werkzeug- und Materialschrank, den ich ja vom Vormieter übernommen hatte, sollte Holz und Beschläge zum Regalbau liefern.
Insbesondere die alte Deckplatte des Schranks, eine richtig solide Arbeitsplatte, war dafür ideal. Denn der untere Boden des neuen Werkzeugregals sollte ohne zusätzliche Stütze sein.
Der alte Schrank liefert jedenfalls mehr als genug Material für diesen Einbau. Was nicht schlecht ist, denn im Keller werde ich noch einiges an Holz brauchen. Wobei auch dieses Regal sicher noch nicht fertig ist, aber bevor ich es weiter anpasse, muss ich sehen was alles wo hinkommen wird.
Dazu ist es aber erstmal nötig, die Veränderungen im Keller fort zu führen.
Dazu gab es zunächst eine Wand zwischen der neuen Säule und der Außenwand einzuziehen. Diese dient als Anschlagpunkt und Rückwand für eine Regalkonstruktion.
Diese Regaleinbauten sind, das ist die Schwierigkeit dabei, nicht nach normalen Maßstäben zu bauen, denn sie sollen in bestimmten Bereichen ganz bestimmte Dinge aufnehmen. Das macht die Sache nicht ganz einfach, weshalb es heute bei diesen relativ kleinen Fortschritten bleibt.
Um im Keller sinnvoll weitermachen zu können, war es erstmal nötig, den elefantösen Saustall in der neuen Werkstatt aufzuräumen. Insbesondere alle Holzreste nach unten zu bringen, um eine Vorstellung zu haben was da ist. Außerdem will ich möglichst keine Sägearbeiten in der neuen Werkstatt mehr machen. Habe ich schon erwähnt, dass ich Sägestaub hasse?
Auf jeden Fall ist das heutige Tagesziel erreicht und die neue Werkstatt im Grunde benutzbar. Denn alle wesentlichen Werkzeuge sind an Ort und Stelle, verräumt und auffindbar. Eine große Verbesserung zum Chaos der letzten zwei Wochen.
Wobei, das Chaos ist ja eigentlich nur eine Etage tiefer gewandert. Aber egal, das wird schon.