Montag, 19. August 2019

Black Bomber: nahezu fertig

Heute war endlich mal wieder Zeit zum Schrauben. Eine gute Gelegenheit, um den "Bomber" fertig zu machen. Technisch war der Roller ja schon soweit beisammen, es fehlten nur noch die Verkleidung und die nötige Zusatzausstattung für den Alltagsgebrauch.
Da der Roller ja Gegenstand einer Youtube-Videoreihe ist will ich hier nicht zu viel verraten, aber er fährt soweit schön und das zurecht geschnittene Windschild von einem Aprilia Leonardo tut auch brav was es soll. Es ist manchmal wirklich erstaunlich, mit wie wenig Arbeit sich völlig fremde Teile passend machen lassen. Wer sich für die bisher veröffentlichten Videos zu diesem Projekt interessiert, findet sie hier in der Playlist.

Youtube-Playlist zum Bomber

Die nächste Amtshandlung am TPH ist jedenfalls ein frisches Versicherungskennzeichen, das hat aber noch etwas Zeit, denn auf die Gasse soll der Roller erst zum 1. September. Das lässt dann etwas Spielraum um ihn vor der Winterrollersaison zu testen.
Dann gibt es auch hier im Blog wieder etwas über dieses Fahrzeug zu lesen.

Sonntag, 11. August 2019

sonntägliche Entschleunigung

Tagelang nur Regen und Schmuddelwetter, der Sommer hat sich wohl schon verabschiedet. Zumindest hätte man auf diese Idee kommen können, wäre nicht heute ein traumhaft schöner Sonnen-Sonntag gewesen. 
Mein Bravo stand seit Tagen nutzlos in der heimischen Tiefgarage, denn Wetter und Zeit ließen es einfach nicht zu, das Moped zu fahren. Also nichts wie raus auf die Straße!
Der eigentliche Plan war ja, nach dem Mittagessen zur Werkstatt zu fahren und das Moped gegen einen der Roller zu tauschen. Zum Einen weil ich nächstes Wochenende nicht zu Hause bin und es nicht mag, wenn einer der Oldtimer offen herumsteht und zum Anderen weil ich aktuell keine alltagstaugliche Fuffi zu Hause habe. Aber warum nur den Nutzwert im Auge haben? Nirgendwo steht geschrieben, dass ich immer auf dem kürzesten Weg zur Werkstatt fahren muss. Eine langgezogene, genüsslich langsame Runde auf kleinsten Nebenstraßen hat ihren Wert. 
Von der Werkstatt aus ging es dann mit dem Centro weiter. Wieder nicht auf direktem Wege, denn es gibt einfach zu viele schöne Umwege.
Etwa der auf den Hügel zur St. Koloman-Kapelle beim Langquaid. Ein stiller Ort des Friedens, eine Insel der Ruhe.
Ganz nebenbei lässt sich dann auch noch eine gute Tat tun. Die mitten auf der Hauptstraße sitzende Kröte hätte sonst sicher noch jemand überfahren.
Es gibt kaum etwas besseres, als sich gut 150km in aller Ruhe treiben zu lassen. Etwas die sommerliche Stille genießen und sich über die Sonne zu freuen.








Samstag, 3. August 2019

Schwarz ist das neue Schwarz

Thums R7 nervt! Das Trumm verstopft mir die ganze Werkstatt, darum muss es bald fertig werden. Denn zusammengebaut nimmt es doch etwas weniger Platz weg. Darum habe ich gestern und heute nochmal fleißig daran gearbeitet, irgendwann will ich ja auch wieder Zeit für meine eigenen Projekte haben.
Mechanisch ist der Roller dabei soweit eigentlich fit. Er sprang gestern, nach einer Woche Standzeit, problemlos an. Einziger Wermutstropfen in dieser Hinsicht ist die Tatsache, dass er nach Standzeit noch immer etwas Orgelei braucht um zu starten. Hierfür ist auch eine Idee vorhanden, die dazu nötigen Bauteile fehlen aber noch. Zunächst ging es also ans Styling.
Thum wünscht den mattschwarzen Stealthfighter-Look, mit Unterbodenschutz als Lackierung. Natürlich bin ich für solche Dinge auch immer zu haben. Das Teil wird optisch richtig fies werden und ganz sicher nicht jedem gefallen, genau so wie es sein muss also.
Quasi nebenbei habe ich dann noch die restlichen Technikbaustellen erledigt. Den nicht funktionierenden Tachoantrieb zum Beispiel.
Hauptsächlich ging es jedoch um Karosseriereparaturen, vor allem an der Spezialverkleidung der Hinterräder und Stylingdetails wie die "Lufteinlässe" auf dem Heckstück.
Die Frontpartie des Rollers war dann auch relativ schnell fertig, das Gesamtbild ist schon sehr stimmig, auch wenn die "Lackierung" im Blitzlicht etwas fleckig wirkt.
Als nächster Arbeitsschritt stand dann die Hinterachse auf dem Programm. Die Gelegenheit das Differential gründlich zu prüfen ist günstig.
Glücklicherweise war hier soweit alles in Ordnung. Allerdings war der Segering im Diff nicht mehr wirklich gut, hier kam das Neuteil wohl einem baldigen Differentialschaden zuvor. Ansonsten genügten aber eine gründliche Reinigung und eine frische Fettfüllung.
Weniger Glück hatte derweil der Kickstarterhebel des Schlachtrollers. Diesen habe ich zerschnitten. Natürlich nicht ohne guten Grund.
Der R7 hat, aufgrund der Einbausituation, eigentlich keinen Kickstarter. Der gekürzte Hebel ist hier ein erster Schritt zum Versuch einen nachzurüsten. Ob und wie das genau klappen kann wird sich zeigen sobald die Heckverkleidung wieder komplett montiert ist.
Zuletzt zog noch der Windschild des grünen Teileträgers an den Wulfhorst um. Damit ist die Frontpartie nun nahezu fertig, ein paar Stylingdetails fehlen nicht, aber die kommen demnächst.