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Samstag, 4. August 2018

#scooterlife: Reizüberflutung im Donautal, zu Besuch beim 2018er Vespatreffen des VCR

Die Vespa als solche ist mehr als nur ein Roller, mehr als ein historisches und zugleich hochaktuelles Verkehrsmittel. Sie ist ein kulturelles Phänomen. Wie kaum ein anderes Fahrzeug hat sie einen Teil der Popkultur des 20. Jahrhunderts mitgeprägt und es hat den Anschein, als würde sie dies im 21. Jahrhundert in gleichem Umfang tun. Das jährliche Vespatreffen des Vespaclubs Regensburg ist seit langer Zeit ein Fixtermin im Kalender der Blechrollerfreunde. Auch für mich, weshalb es mir heute wieder einmal ein großes Vergnügen war den bunte Horde dort zu besuchen, natürlich selbst im Sattel einer Vespa, meines Roten Barons (die Pornoyacht hat ja leider gestern die Hufe gehoben).
Spannend an Vespatreffen ganz allgemein, aber besonders an dem in Bad Abbach ist die Bandbreite der Fahrzeuge. Von einigen extrem raren Versionen abgesehen ist fast die gesamte Familienlinie zu sehen. Von den Pioniertagen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu den aktuellen Rollern der Marke. 
Dass das Spektrum dabei von herrlich erhaltenen Originalrollern über perfekte Restaurationen bis hin zu wilden Customs reicht ist ebenfalls spannend und gehört zur Vespakultur dazu. Eine Aufzählung ist kaum möglich und wäre auch nicht besonders sinnvoll, ein paar Bilder sind hier wirklich besser, auch wenn sie nur einen winzigen Teil der gezeigten Vielfalt darstellen können.




Fotos und Worte können kaum wiedergeben wie sich eine solche, rundum gelungene Veranstaltung anfühlt. Es ist tatsächlich eine Reizüberflutung der angenehmen Art. Der Ausspruch: "Das musst du erlebt haben" stimmt hier in ganz besonderem Maße. Klar ist auch, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein werde und mich schon jetzt darauf freue.



Samstag, 10. Februar 2018

#scooterlife: Bald wird wieder blau gemacht

Der 1. März naht, nur noch wenige Wochen und es ist wieder soweit: Punkt 0:00 Uhr am 1.3. verlieren die alten Versicherungskennzeichen ihre Gültigkeit und die neuen, diesmal blauen, Taferl müssen montiert werden. Wie jedes Jahr wird es am 1.3. wieder verstärkte Polizeikontrollen geben und Scooteristen tun gut daran, das neue Schild dann schon montiert zu haben.
Dabei ist es auch wichtig, das neue Kennzeichen rechtzeitig zu holen bzw. zu bestellen. Es soll schon vorgekommen sein, dass den örtlichen Versicherungsagenten in den Tagen unmittelbar vor dem 1.3. die Kennzeichen ausgegangen sind. Ebenso sind die Postabteilungen der Direktversicherer schwer beschäftigt, alle Kennzeichen rechtzeitig zu verschicken. Man sollte sich also lieber rechtzeitig darum kümmern sein neues Schild zu besorgen.
Günstigster Anbieter ist, nach meinen Recherchen, auch dieses Jahr wieder die WGV mit 37,50€ (Fahrer über 23, nur Haftpflicht), unmittelbar gefolgt von der HUK Coburg die 50 Cent mehr verlangt (gleiche Bedingungen).

Als Tipp aus der Praxis sollte man dann noch seinen Namen, Adresse und Telefonnummer auf die Rückseite schreiben. Ein verlorenes Kennzeichen verursacht viel Ärger und Rennerei wenn es nicht mehr auftaucht. Der kleine Aufkleber mit Adresse und Telefonnummer hat mir schon zwei, während der Fahrt unbemerkt abgefallene, Schilder wieder verschafft. 
Außerdem sollte man sich, für den Fall der Fälle, die Versicherungsdokumente kopieren. Diese Kopien können im Notfall als Ersatzpapiere dienen und die Ausstellung neuer Dokumente durch die Versicherung erheblich beschleunigen.

Für Rollertouristen ist noch zu beachten, dass auch die internationale grüne Versicherungskarte bei Fuffis jedes Jahr neu beantragt werden muss. Auch sie verliert am 1.3. ihre Gültigkeit, also am besten gleich zusammen mit dem neuen Kennzeichen anfordern.
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass der Winter bald vorbei ist und die neuen Kennzeichen einen neuen Frühling und eine gute Rollersaison mitbringen. 

Donnerstag, 20. Juli 2017

Terminhinweis: Auguststammtisch der Zweitaktfreunde Donautal

Der Auguststammtisch der Zweitaktfreunde verschiebt sich um eine Woche, vom 6.8. auf den 13.8. Der Treffpunkt bleibt unverändert, also um 17 Uhr in Dasing bei Miss Pepper.

Grund für die Verschiebung ist eine interne Veranstaltung der Slooowriders.

Sonntag, 9. Juli 2017

Oldtimertreffen Bogen 2017 und eine kleine Runde durch den Bayerischen Wald

Heute ist Sonntag und es regnet. Grau und trüb ist es, kein guter Tag um die Rollerei zu genießen. Umso schöner ist es im Rückblick, dass meine liebe Freundin Annemarie mich vor ein paar Tagen eingeladen hat, sie beim Oldtimertreffen in Bogen zu treffen. Das war gestern und es scheint, als sei der Samstag der einzige Sonnentag an diesem Wochenende. 
Das Treffen in Bogen, das wohl jedes Jahr stattfindet, hatte ich bisher noch auf dem Schirm. Was schade ist, denn man kann es getrost als "klein aber fein" einstufen. Auf dem Stadtplatz hatte sich eine übersichtliche, aber sehr interessante Gruppe von historischen Fahrzeugen versammelt. Darunter auch mehrere NSU Lambretta "Autoroller", was mich als Altrollerfreund natürlich besonders gefreut hat. 
Vespas waren da klar in der Unterzahl. Mein Roter Baron und diese, sehr coole, rawstyle Spezial waren die einzigen Vertreter dieser Gattung. 
Die große Mehrheit waren historische PKW, darunter auch Annemaries 1985er Chrysler LeBaron als eines von mehreren US-Cars. 
Den inoffiziellen Preis für Coolnes teilten sich aber der Ford Modell T Speedster und die kuriose Kombination aus VW T1 Pritschenwagen und Heinkel Kabinenroller.
Bemerkenswert war auch die Renault Dauphine in Gordini Ausführung. Das Auto von 1959 ist das älteste seines Typs in Deutschland. Es wurde 1959 auf Sonderwunsch bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart importiert und zugelassen. 
Besonders seltene Exemplare, die man nicht auf jedem Treffen zu sehen bekommt, waren der NSU Spyder und der schweizer Hürlimann Traktor. 
Für mich steht fest, dass ich hoffe im nächsten Jahr auch wieder in Bogen dabei sein zu können. Denn das Treffen war nicht nur sehr schön, sondern die geografische Lage macht Bogen auch zu einem idealen Ausgangspunkt für einen kleinen Ausflung in den Bayerischen Wald. 
Direkt hinter Bogen steigt die Straße nach Sankt Englmar hinauf und damit direkt hinein in das "Land der großen Aussicht". Trotz Wochenende und Sonnenschein war es ein angenehm ruhiger Tag und ich hatte, nachdem ich auf Nebenstraßen abgebogen war, zeitweise das Gefühl völlig allein auf der Welt zu sein. 
Ideale Bedingungen um sich treiben zu lassen. Langsam und genussvon durch die Landschaft zu rollern und oft anzuhalten. So vergehen die Stunden und man ist erstaunt, das man die geplante Strecke über Rattenberg und Michelsneukirchen nach Roding schon bewältigt hat. 
Von Roding aus bietet sich das herrliche Straßengeschlängel des Regentals an um nach Regensburg zurück zu fahren. Auch hier war kaum etwas los, einige vereinzelte Motorradfahrer mit dem gleichen Ziel wie ich: der Genuss am Fahren. 











Freitag, 7. Juli 2017

Veranstaltungshinweis: 1. Niederrheinisches Mofatreffen, 9.7.2017 Moers

Am kommenden Sonntag sind alle Mofa-, Moped- und Rollerfreunde eingeladen, von 11:00 bis 16:00 Uhr am 1. Niederrheinischen Mofatreffen am ARATTA teilzunehmen.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein und die Veranstalter freuen sich auf jeden Teilnehmer! 


Wer, wie ich, nicht am Treffen teilnehmen kann, dem sei die Webseite der "Moped und Mofafreunde Duisburg und Umgebung" sehr empfohlen, die Seite enthält viele schöne Bilder und nett gemachte Videos rund um die Aktivitäten der kleinen Gemeinschaft. Freunde der kleinen Zweiradklassiker finden dort sicher viel interessantes und unterhaltsames:
 http://www.mopedbuergermeister.de/

Donnerstag, 12. Mai 2016

Nachlese: Slooowriderstreffen Steinberg am See bei Wackersdorf

Das jährliche Treffen der Slooowriders ist mitlerweile eine schöne Tradition. Die 2016er Ausgabe der Veranstaltung fand am Steinberger See bei Wackersdorf statt. Gleichzeitig sollte das Treffen die Tradition der Saisonauftakttreffen der Zweitaktfreunde Donautal wiederbeleben, was insofern gelang, als fast der komplette "innere Kreis" der Zweitaktfreunde Anwesend war. Geplant wurde die Zusammenkunft jedoch im Onlineforum von slooowriders.de ( http://www.slooowriders.de/forum/reisen-und-treffen-planen/saisonauftakt-2016-treffen-der-slooowriders-und-zweitaktfreunde-in-der-oberpfalz/ ). Die Organisation des Treffpunkts fiel diesmal mir zu. Hierbei bleibt anzumerken, dass der Campingplatz am Steinberger See ein Zufallsfund war. 

5. Mai (Christi Himmelfahrt)
Der Donnerstag wurde von den meisten Besuchern als Anreisetag genutzt. Björn war als erster da und erkundete bereits mit seiner Vespa die Gegend, als ich dann am frühen Nachmittag am Campingplatz eingetroffen bin. Bastian und Peter, der mit seiner Freundin als Sozia anreiste ließen auch nicht mehr lange auf sich warten. 
Der erste Abend wurde dementsprechend noch im kleinen Kreis verbracht, was dem Spaß an der Sache keinen Abbruch tat. Vor allem, da Bastian wiedereinmal seine Fähigkeiten als Grillmeister unter Beweis stellte. 
Thum kam als Letzter, erst nach Einbruch der Dunkelheit an. Seine Anfahrt aus Freiberg in Sachsen, mit dem Dreiradumbau eines Peugeot Vivacity verdient hierbei besondere Beachtung, war es doch die weiteste Anreise eines Rollerfahrers zum Treffen. 
Am Freitagmorgen ging es dann, noch recht steifknochig von der eisig kalten Nacht, nach Amberg. Die Fahrt durch das landschaftlich wunderschöne Vilstal verlief dabei unspektakulär und ohne Zwischenfälle. 
Der erste Anlaufpunkt in Amberg war dann die Wallfahrtskirche auf dem Mariahilfberg. Hoch über der Stadt trohnt das alte Franziskanerkloster und lädt zur Einkehr ein.
Diese Einkehr kann sowohl spiritueller als auch kulinarischer Natur sein. Wir nutzten beide Möglichkeiten und aßen in der Berggaststätte mit Blick über Amberg zu Mittag. 
Derweil war Markus aus Eichstätt eingetroffen und wartete im Ort auf uns. Nach einigen Schwierigkeiten, einen geeigneten Treffpunkt zu finden, ging es dann in der Gruppe zum Luftmuseum.
Das amberger Luftmuseum beherrbergt eine kuriose Sammlung, die eine Mischung aus Kunstausstellung und Technikmuseum darstellt. Hauptgegenstand der Kollektion ist dabei Luft. 
Die pneumatischen Skulpturen, größtenteils aus Gummischläuchen gefertig, haben dabei eine merkwürd faszinierende Ausstrahlung. Ihre Einzigartigkeit steht jedenfalls fest. Als atemberaubend erwies sich auch die Architektur des Museumsgebäudes. Dem Oberslooowrider blieb da schon mal kurzzeitig die Luft weg. 

Zurück ging es dann über die Höhenzüge des Vilstals und zum Campingplatz, wo wir wieder einen schönen Lagerfeuer- und Grillabend verbrachten. 

Der Samstagvormittag war für mich dann leider mit einem unaufschiebbaren Termin in Regensburg angefüllt, weshalb ich die Anderen nicht zum Monte Kaolino begleiten konnte. Fotos von diesem Ausflug findet man jedoch in Markus Flickrgalerie. 

Den Nachmittag des letzten Treffentages verbrachten wir dann aber wieder alle gemeinsam am Campingplatz, nur Bastian und Björn besuchten das Mittelalterfest in Wackersdorf.
Kurz aber schön war der Besuch von Maik und seiner Frau, die auf der Durchreiche von Polen nach Hause am Samstagabend vorbei schauten.

Am Sonntagmorgen löste sich die Gruppe auf und es ging wieder auf die Heimreise. Thum machte sich auf den Weg zu seinem eigentliche Tourziel: Budapest. Ein Bericht zu dieser Tour wird von ihm sicher bald im Slooowridersforum veröffentlicht werden.


Als Fazit bleibt ein rundum gelungenes, von allen  Teilnehmern sehr entspannt verbrachtes Wochenende mit Freunden. Das nächste Slooowriderstreffen kommt bestimmt und die Vorfreude darauf steigt langsam.








Donnerstag, 21. April 2016

Termin: Alte Liebe Ingolstadt, Oldtimer, Vespa und US-Car Treffen am 3. Juli

Das alte Liebe nicht rostet ist ein geflügeltes Wort, bei der Liebe zu alten Fahrzeugen ist es leider nicht immer uneingeschränkt wahr. Dennoch lassen sich die Freunde von Oldtimers, Vespas und amerikanischen Autos nicht beirren und treffen sich am 3. Juli 2016 ab 11 Uhr, bereits zum dritten Male am Westpark in Ingolstadt.



Für das Leibliche wohl wird gesorgt, denn es werden mehrere Foodtrucks anwesend sein, auf der Livebühne wird dann noch für das passende Rahmenprogramm gesorgt. Das Treffen findet bei jedem Wetter statt, denn es ist ausreichend überdachte Ausweichfläche vorhanden. 
Nähere Informationen dazu gibt es im Internet auf der Facebookseite der Veranstaltung:


Sonntag, 10. April 2016

Nachlese: Anrollern der Vespafreunde Ingolstadt mit Besuch am Interpark

Sonnenschein, Tische vor dem Cafe und direkt daneben geparkte Vespas. Eine Straßenszene aus Italien? Nein, aus Ingolstadt! Zumindest am heutigen 10. April 2016, am 70. Geburtstag des legendären italienischen Rollers. 
Der Einladung von Christian Dollinger, dem Inhaber des Cafe Paradox und in personalunion Vespafan und Tourenfahrer, waren entsprechend viele  Vespisti gefolgt. 


Zu sehen waren Vespas ab den späten 50er Jahren. Die ganz alten Schätzchen fehlten also leider. Dafür waren praktisch alle Stilrichtungen verteten, vom unrestaurierten Originaloldtimer bis zur brachialen Rennvespa fehlte nichts. Hier seien lediglich einige wenige, persönliche Highlights herausgegriffen.
Die V90 Super Sprint ist ein besonders rarer Vogel unter den Smallframes, insbesondere im unrestaurierten Zustand mit etwas modernisierter Technik. Sound und Optik der Maschine waren sehr überzeugend.
Der PK-Racer dürfte der radikalste Umbau beim diesjährigen Anrollern gewesen sein. Ein Brachialgerät mit angemessenem Auftritt.
 Leider hatte sich nur eine einzige Ape nach Ingolstadt verirrt. Die unrestaurierte P501 war dafür ein besonders schönes Exemplar der frühen Heckmotorgeneration.
Der PX-Racestyler aus Neumarkt geht als typischer Verterter der späten 90er und frühen 00er Jahre durch und schlägt somit die Brücke zu den wenigen modernen Automatikvespas die beim Anrollern dabei waren.

Nach ausgiebigem Sonnentanken und Benzingesprächen am Cafe Paradox ging es dann in einem weiten Bogen, über die Umlandgemeinden Lenting und Kösching zum Interpark. Dort fand gleichzeitig die Test- und Einstellfahrveranstaltung der Oldtimerrennfahrer statt. Ein spektakuläres Event, dass einen optisch und akustisch sehr beeindruckenden Schlusspunkt für den gelungenen Saisonauftakt darstellte.

Eintreffen der Vespas am Interpark.




Eines steht fest: Ich werde, wenn es möglich ist, auch 2017 wieder in Ingolstadt dabei sein. Vielen Dank an Christian für die Einladung!