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Donnerstag, 21. April 2022

Sinnfindung in den Osterferien

Es ist nun schon eine ganze Zeit lang her, dass ich hier im Blog etwas geschrieben habe. In letzter Zeit lag der Fokus einfach mehr auf den Videos für Youtube, außerdem war auch sonst ziemlich viel los und einfach keine Zeit, sich um den Blog zu kümmern.

Über die Ostertage war ich zum ersten Mal dieses Jahr etwas unterwegs. Eine liebe Freundin hatte mich nach Hessen eingeladen. Die Idee war etwas Schrauberhilfe bei den technischen Vorbereitungen zu einer größeren Rollerreise und ein bisschen gemeinsames Rollerfahren. Aber wie gesagt, Zeit ist knapp und so ging es mit dem Golf mit Anhänger auf Tour.

Den Kymco Curio hatte ich ausgewählt, weil er einfach der nächste greifbare Roller war. Außerdem ist er ja noch nicht lange Teil der Flotte und so war es spannend zu sehen, ob sich der alte Taiwaner auch als Tourer bewähren würde.

Den Karfreitag über einfach mal in aller Seelenruhe über Land fahren war aber der wesentliche Einstieg in ein ruhiges Wochenende. Einfach mal ganz bewusst langsam machen ist schon sehr schön.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der angesprochenen Reisevorbereitungen. Auch wenn das der Grand Dink grundsätzlich in sehr gutem Zustand ist, so braucht eine gründliche Inspektion eben Zeit und man findet natürlich auch die eine oder andere Sache.


Ostersonntag war dann zum Ausgleich ein entspannter Tourentag. Nordhessen ist eine Gegend, in der ich mich nicht sonderlich gut auskenne und noch nicht so oft war. Entsprechend viel gab es dann für mich zu entdecken. 

Es ist eine wunderbar abwechslungsreiche Landschaft mit historischen Orten und langsamen Straßen. Eigentlich ein ideales Revier für Roller- und Motorradfahrer. Das absolute Highlight des Tages war für mich aber die Ruine Amöneburg, die über dem gleichnamigen Ort auf einem Bergkegel liegt.


Es ist einer jener Orte, an denen sich ganz besonders gut Träumen lässt. Von weiteren Rollertouren zum Beispiel. 

Am Ostermontag ging es aber erst mal nach Hause. Wieder schön langsam und entspannt, einfach um die Ruhe zu genießen und den Tag dazu zu nutzen, etwas runterzukommen.
Der Curio ist als Tourer übrigens ganz brauchbar, aber nicht sonderlich bequem. Er bleibt also wohl Stadtschrupper und Alltagsmoped, aber das macht ja nix.


Donnerstag, 12. August 2021

Luigi: Test bestanden

Fast eine Woche war ich nun mit der TM auf Tour. Von Regensburg nach Freiberg und weiter nach Frankfurt an der Oder und sogar für einen kurzen Abstecher nach Polen.

Gut 1.300km in einer Woche, auf teilweise gruseligen Straßen, aber ohne ernsthafte Probleme. Die TM ist als Reisefahrzeug wirklich top und der neue Camperausbau hat sich gut bewährt. Was will man mehr?

Zur Tour wird es demnächst ein paar Videos im Youtube-Kanal geben. Das ist vermutlich besser als einer der althergebrachten Reisebeiträge hier im Blog. Hier geht es dann demnächst mit den anstehenden Schraubereien weiter, frische Energie dafür habe ich ja nun tanken können.

Luigi hat heute noch seine wohl verdiente Wäsche bekommen. In ein paar Tagen muss er wieder normale Alltagsdienste leisten. Aber auch das sollte keine Probleme bereiten, da bin ich mir ziemlich sicher.



Samstag, 19. Juni 2021

Tour: Slooowriders Corona-Rallye2021

Die Abstandsrallye der Oldtimermarkt findet dieses Jahr schon zum zweiten Mal statt. Die Idee dahinter ist richtig gut, also warum nicht kopieren und für die Slooowriders anpassen? Auch das ist jetzt schon im zweiten Jahr der Fall.

Angesichts brütender Hitze hatte ich heute ehrlich gesagt keine Lust in der Werkstatt zu arbeiten. Eine gemütliche Runde mit dem Roller war viel verlockender. Zudem wollte ja der neue Touren-Ovetto getestet werden. Grund genug sich früh am (noch kühlen) Morgen auf den Weg zu machen und Regensburg in nördlicher Richtung zu verlassen.

Die Markgemeinde Lappersdorf geht mehr oder weniger nahtlos in Regensburg über, trotzdem ist es das erste Ortsschild auf dieser Runde. Ein gelbes, also 10 Punkte.

Oppersdorf ist ebenfalls Teil des regensburger Speckgürtels, auch nur so ein "Schlafzimmerort", aber trotzdem das nächste Schild, nur ein paar Kilometer nach dem ersten. Die nächsten 10 Zähler.

Von Oppersdorf aus geht es zunächst auf den Höhenzügen weiter bis Hainsacker, wo die Straße ins Regental absteigt. Auf der linken Flußseite strömt der Ausflugsverkehr auf der B15, rechtsseitig ist die ruhige, alte Strecke. Von ein paar Radlern und Bauerngespannen abgesehen herrscht hier himmlische Ruhe. 

Ich will ja nicht nur stumpf Ortsschilder abfahren und Punkte sammeln, sondern eine schöne Rollerrunde drehen. Da ist es dann auch schön, wenn sich Meister Adebar sehen lässt.

Regenstauf ist dann der nächste, etwas ungemütliche, Wegpunkt (10Punkte). Der Ort liegt direkt an der Autobahn und ist entsprechend beliebt bei Großbetrieben. Auch Samstags ist hier viel los und das ist für mich Grund genug möglichst bald das Weite zu suchen. In Richtung Ramspau geht es weiter, immer am Regen entlang.

Das Regental ist das Tor zum Bayerischen Wald und landschaftlich wunderschön. Ramspau (10 Punkte) markiert den Beginn der Genusstrecke, die mich zunächst bis nach Nittenau, immer am Fluss entlang führen wird.


 

Anders als die Donau ist der Regen nahezu unreguliert und fast völlig in einem natürlichen Flussbett. Entsprechend urtümlich präsentiert sich der Fluss und die Straße folgt ihm in sanften Bögen. Eine traumhaft schöne Gegend und ein perfektes Revier für den kleinen Roller. Viel mehr als 50km/h sind auf dieser Strecke sowieso nicht sinnvoll.

Das niedrige Tempo lässt mal wieder Zeit, die großen und kleinen Naturschönheiten an der Strecke zu entdecken und zu genießen.

Nittenau bringt nicht nur die nächsten 10 Punkte, sondern auch den vorläufigen Abschied vom Regen. Hier zweigt die Straße nach Bruck in der Oberpfalz ab, das für mich der nächste logische Wegpunkt ist.

Zwischen Bruck und Roding liegt eine etwas langweilige, weil von der schnellen B85 geprägte, Strecke. Dafür ist Roding (10 Punkte) eine wunderschöne, historische Stadt, die leider zur Zeit von Bauarbeiten und Stau heimgesucht wird. Die alte Regenbrücke markiert die neuerliche Begegnung mit dem Fluss, aber auch eine Viertelstunde qualvollen Stop-and-Go-Verkehr durch die verstopfte Altstadt. Eigentlich wollte ich mich hier ein bisschen länger aufhalten, aber das muss dann doch nicht sein, also schnell weiter.

Mein nächstes Ziel ist die Kreisstadt Cham, die nicht nur den nächsten Buchstaben liefern, sondern auch den Scheitelpunkt der Tour darstellen wird. Doch vorher ist, bei Schloss Thierlstein, erstmal Zeit für die Mittagspause.


Cham ist die Kreisstadt und damit der Hauptort der Gegend, wenn man nicht auf der Schnellstraße unterwegs ist bedeutet das ein wildes Strassengeschlängel durch diverse Industrie- und Gewerbegebiete am Ortsrand. Doch dann ist auch dieses Ortsschild (10 Punkte) erreicht.

Von Cham aus geht es wieder auf heimatlichen Kurs, durch den "Vorwald", vorbei an Falkenstein nach Regensburg zurück. 

Gleich einer der ersten Orte auf dieser Strecke ist Loifling (10 Punkte). 

Von dort aus geht es zunächst auf der Hauptstraße nach Knöbling (10 Punkte), wo dann zum Glück wieder eine kleine Nebenstrecke abzweigt auf der so gut wie kein Verkehr herrscht.

Obertrübenbach (10 Punkte) ist nur wenige Kilometer entfernt. Tatsächlich trägt der Ovetto noch ein Stück Grasnabe vom schwierigen Fotostopp bei Knöbling mit sich als ich dort ankomme. 

Dieser Teil des Bayerischen Waldes, die man in der Gegend den Vorwald nennt, ist wunderbar wellig und bietet immer wieder weite Postkartenausblicke. So wie hier, beim letzten Buchstabenstopp, mit der Burg Falkenstein in Sichtweite.

Ettmansdorf ist das erste grüne Ortsschild auf dieser Runde und gleichzeitig der letzte Buchstabe, somit bliebt es der einzige 20-Punkte-Stopp. Aber seien wir ehrlich: Die 120 Punkte sind völlig egal und nur was für die Statistik. Viel wichtiger ist doch, dass es eine wunderschöne Runde war, eine die hier aber noch nicht zu Ende geht.

Denn es geht weiter, auf kleinen Nebenstrecken, an Falkenstein vorbei immer näher an die Heimat. In der Landschaft liegen hier viele eiszeitliche Findlinge, die einen kuriosen Anblick bieten.

    


Den endgültig letzten Stopp der Tour lege ich dann bereits kurz vor Regensburg ein. An einer kleinen, fast völlig überwucherten Marienkapelle. Ein schöner Platz für eine letzte, kühle Rast. 

Außerdem ist es nett zu sehen, dass ich nicht der einzige bin der diese Kapelle noch besucht. Offenbar hat dies auch jemand getan, der tschechisches Bier mag und glaubt, dass der Patronin Bayerns Margeriten gefallen. Sicher ist, dass die Margeriten den Wasserrest aus meiner Trinkflasche gut gebrauchen konnten.

 



Donnerstag, 3. Juni 2021

Er kann es noch immer: Mit dem F12 nach Augsburg

Fronleichnam, also Feiertag, dazu traumhaft schönes Wetter. Das reicht eigentlich schon als Begründung für eine kleine Rollertour. Zudem hatte ich mit Wolfgang ausgemacht, dass wir uns mal wieder treffen sollten. Damit war auch das Ziel klar: Die alte Fuggerstadt Augsburg sollte es sein.

Nun ist der F12, mit seiner hohen Laufleistung und nicht unbedingt idealen Vorgeschichte, ja doch eine etwas kitzlige Wahl für eine solche Fahrt. Aber ich vertraue dem alten Haufen einfach. Darum ging es in Der Früh los, zunächst in Richtung Hallertau.

Die Gegend ist schön und ruhig, aber auch arm an Sehenswürdigkeiten. Da ist dann auch der alte Panda (immerhin ein echter 4X4!) gerne genommen.

Bei Pfaffenhofen wird die Gegend dann spannender, es gibt wieder mehr Landschaft und Kurven. Dafür beginnt hier aber auch eine Gegend, die ich gerne als meine persönliche Nordwestpasage ansehe. Es gibt hier irgendwo einen Weg nach Augsburg, das weiß ich sicher. Aber wo genau er sich versteckt, das braucht immer etwas Entdeckerglück. Von Wegweisern hält man hier nämlich nicht sonderlich viel.

Irgendwann habe ich dann aber doch nach Augsburg gefunden und sogar den Treffpunkt mit Wolfgang rechtzeitig erreicht. Spontan ging es dann noch ein Stückchen weiter, raus ins Lechfeld nach Klosterlechfeld ins Café. Eine schöne Rollerausfahrt mit einem lieben Freund, das tut einfach gut. Außerdem habe ich jetzt endlich mal Wolfgangs neuen Untersatz zu sehen bekommen, einen Bruder von meinem Chopperding, allerdings in sehr ordentlichem Originalzustand.

Bei solchen Treffen vergeht die Zeit natürlich wie im Fluge. Ebenso der Rückweg, auf einem anderen, leichter zu findenden Weg. Aber auch an einer wohl bekannten Strecke gibt es ja immer wieder etwas zu entdecken.

So wurde in Friedberg vor kurzem ein neues Denkmal für die Helden der gehörnten Kavallerie (oder sowas in der Art) errichtet.

Der F12 bekam, abgesehen von knapp 300km mehr auf dem Zähler, noch eine wohl verdiente Wäsche. Im Alltags muss dann doch wieder ein anderer Roller ran. Aber das ist alles nicht so wichtig, viel wichtiger ist das wohltuende Treffen mit lieben Leuten und vor allem das gute Gefühl, dass Rollerfahren auch in diesen seltsamen Zeiten noch immer ein wichtiger Fixpunkt im Leben ist.






Freitag, 2. April 2021

Karfreitagsausflug

Es gibt keinen Zweifel: Wir leben in sehr seltsamen Zeiten. Es sind vor allem Zeiten, in denen sich zeigt, welch Geists Kind viele Zeitgenossen sind. Zumindest schien es mir noch nie so schlimm mit der Verbotsgeilheit der Deutschen. Es gibt scheinbar eine nicht gerade kleine Gruppe in der Bevölkerung, die umso glücklicher ist, je mehr die allgemeinen Freiheiten beschnitten werden.

Tatsächlich habe ich es heute Nachmittag gewagt, eine Runde mit dem Roller zu drehen. Einfach so. Aus Spaß an der Freude. Inmitten der Corona-Pandemie. Ein Verbrechen, das scheinbar so schwer wiegt, dass sich gleich bei drei Gelegenheiten wildfremde Menschen berufen fühlten, mich darauf hinzuweisen, dass "Motorradfahren zum Spaß" zur Zeit verboten sei. Ist es zwar nicht, aber logisch sinnvollen und faktischen Argumenten sind solche Leute, die sich vermutlich zu den täglichen Nachrichtenmeldungen über die Seuche einen runter holen, nicht zugänglich.
Darum habe ich den entsprechenden Zeitgenossen immer nur gesagt, dass ich ja nicht Motorradfahren würde. Der Znen ist vieles, aber kein Motorrad.

Ich finde den teutonischen Verbieterismus bisweilen auch ganz lustig. Zumindest wenn in der Gestalt auftritt wie im oben gezeigten Schild. Figuren die anderen vorschreiben wollen, wie sie zu denken und leben haben kann ich aber nicht ab. Kleiner Tipp an diese Fraktion: Korea-Kim hat immer einen Platz in seinem Land frei für euch. Einwanderer nach Nordkorea sind meines Wissens immer willkommen, also zieht doch da hin. Ist vor allem schön weit weg von mir.

Abgesehen davon war es aber ein wirklich schöner Ausflug. Endlich mal wieder einfach so ein bisschen Rumrollern und die Frühlingssonne genießen. Ganz unvernünftig. Oder? Nein, eigentlich nicht, denn innere Ruhe und Seelenfrieden sind gerade in den aktuellen Zeiten sehr wichtig.

Vielleicht sollte man Rollerfahren ja doch als Therapieform anbieten. Es würde dem einen oder anderen Zeitgenossen sicher guttun.

Gerade mit einem so tiefenentspannten und brutal entschleunigten, weil völlig leistungsfreiem, Viehzeug wie dem Znen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Bloglesern ein frohes und friedliches (!) Osterfest. Bleibt gesund und wir sehen uns auf der Straße.




Montag, 21. September 2020

Slooowriders-Treffen 2020 | Corona-Edition |Alles anders und doch genau wie immer

Das jährliche Treffen der Slooowriders ist seit langem ein für mich extrem wichtiger Fixtermin im Kalender. Normalerweise findet es ja um Christi Himmelfahrt statt, was in diesem Jahr aber aus den bekannten Gründen nicht sein konnte.

Nun bin ich zum Glück nicht der Einzige, der der Meinung ist, dass ausfallen lassen keine Option ist. Deshalb fand nun am vergangenen Wochenende (17.-20.09.) ein Ersatztreffen statt. Austragungsort war dieses Jahr der Campingplatz Schönsee in Thüringen. 

Was allerdings fehlte war ein Feiertag, weshalb ich leider erst am Freitag anreisen konnte. Justus erging es ebenso, weshalb wir die Strecke zusammen fahren wollten. Eigentlich war geplant, dass ich mit der Ape fahren würde, aber diese hat ja leider kurz vorher mit Bremsversagen den Dienst quittiert. Nun ist der Golf aber als Reisefahrzeug auch nicht so schlecht und mit dem Sunny als Beiboot auch einigermaßen stilsicher.


Mit dem doch recht schweren und voll bepackten Auto mit der Schwalbe mitzuhalten ist nichtmal ganz so langweilig wie man meinen möchte. Der sozialistische Blechvogel fliegt tief und schnell über die Landstraße, was die Leistung des alten Osnabrückers durchaus fordert.

Trotzdem bleibt auf solchen Fahrten immer genug Zeit für die Schönheiten am Wegesrand, wie etwa die Burg Pottenstein in der Fränkischen Schweiz.

Bei einer Reise in den Osten der Republik stößt man zudem auch zwangsläufig auf die Relikte der jüngeren Deutsch-Deutschen-Geschichte, wie eben die Überreste der alten Grenzbefestigungen. Der Golf hat die DDR nicht mehr erlebt, aber die Schwalbe ist ebenfalls ein Zeuge jener Epoche. 

Der Schönsee, von dem der Campingplatz seinen Namen hat, gehört zur Gemeinde Urnshausen. Am Nordrand der Rhön gelegen auch Landschaftlich ein absolutes Highlight.

Nun wäre natürlich kein Slooowriders-Treffen komplett, wenn nicht ein Fahrzeug in irgend einer Form die Hufe reißen würde.  Bei aller Gemütlichkeit haben diese Treffen darum auch immer einen gewissen Arbeitsaspekt.


 

Diesmal war es Thums Ape, die auf der Anreise nicht nur den Starterknopf sondern auch ihren Luftfilter ausgekotzt hatte.

Nun ist das aber nichts, das sich nicht mit einer leeren Dose Gulaschsuppe, einem Spüllappen und etwas Panzertape reparieren lassen würde. Für den defekten Schalter fand sich zudem Ersatz in der Haustechnikabteilung.

So gerüstet war die Ape dann auch fit für die gemeinsame Ausfahrt zum Rennsteig. Unter anderem ging es in der Gruppe, eher gemächlich, über die Strecke des Glasbachrennens. Ein Abschnitt, den ich dem Sunny eigentlich nicht zugetraut hätte, den der kleine Inder aber doch recht souverän überwand.

Die Burg Frankenstein bei bei Bad Salzungen, die auf dem Rückweg im Vorbeifahren erobert wurde, ist leider nicht echt. Sie wurde als Kunstruine im 19. Jahrhundert errichtet, ist aber trotzdem eine interessante Sehenswürdigkeit.



Eine Kategorie, in die sicher auch einige der Fahrzeuge der Treffenteilnehmer fallen.

Während die Reisemobile bewundert wurden, ging Wolfgang im Wald auf Kürbisjagd.

Nachdem der letzte, in  Thüringen frei lebende, Wildkürbis erlegt und zu Suppe verarbeitet war, wurde es noch ein langer, gemütlicher Abend. Leider der letzte bei diesem Treffen, denn der Sonntag war natürlich der allgemeine Abreisetag.

Für mich bedeutete das wieder gute zehn genussvolle Stunden, mit dem Golf hinter der Simson herfahren. Auf einer leicht geänderten, deutlich geraderen, Route als bei der Anreise keine ganz so sportliche Sache.

Am Ende bleiben vor allem die Erinnerung an ein richtig schönes Treffen und die Hoffnung, dass es 2021 unter besseren Vorzeichen wieder möglich sein wird, die ganzen lieben Verrückten zu treffen und ein paar schöne Tage zusammen zu verbringen.