Samstag, 16. Februar 2019

Spirit: die Büchse der Pandora

Eigentlich müsste ich es ja mittlerweile besser wissen, aber trotzdem ging ich heute Morgen davon aus, dass es keine allzu große Sache sein sollte den Chinakracher in die Sommerpause zu schicken.
Angefangen hat es dann eigentlich auch relativ harmlos. Auf der Transportfahrt zur Werkstatt war lediglich die Haltefeder für den Seitenständer weg geflogen.
Das ist nun wirklich nicht schlimm und war mit einer anderen Feder aus dem Fundus auch schnell gelöst. Wirklich begonnen hat der Ärger dann, als ich versucht habe der Tatsache auf den Grund zu gehen, dass der Roller in letzter Zeit kein Standgas mehr hält und der Treibstoffverbrauch ziemlich stark angestiegen war.

Die völlig verkohlte und verbrannte Zündkerze spricht nicht unbedingt für optimale Verbrennung. Tatsächlich zeigte sich auch, dass die Leerlaufkorrektur am Vergaser völlig verstellt war. Mit einigen Korrekturen lief der Roller dann, mit kaltem Motor, brauchbar im Stand. Sobald der Motor aber auf Betriebstemperatur ist geht das Spielchen wieder von vorne los. Es ist unmöglich einen brauchbaren Leerlauf einzustellen.
Beim Ausbau des Vergasers zeigte sich dann, dass der Benzinhahn schon wieder hinüber ist und nicht abstellt.
Dafür sieht es im Vergaser recht ordentlich aus, die Membrane ist aber freilich schon wieder hinüber und die Schwimmernadel sieht ebenfalls nicht besonders gut aus.

Die Lösung ist also wohl einen neuen Benzinhahn einbauen und den Vergaser überholen. Mal sehen wann ich das angreife, denn wirklich Lust habe ich eigentlich keine.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Glubschi: Rarität in tragender Rolle

Langsam nähert sich der 1. März und das Versicherungskennzeichen für den Centro ist bereits bestellt, es wird also Zeit, den Bock straßenfertig zu machen.
Es fehlen ja zum Glück nur noch Kleinigkeiten, etwa die Aufkleber mit der Webseite und dem Projektnamen die ich bestellt hatte.
Es sind nur Details, aber eben doch entscheidend für das Erscheinungsbild. Es soll ruhig jeder wissen, wer diese abstruse Maschine verbrochen hat.
Hauptziel war für heute aber die Montage einer Rarität: Eines originalen Gepäckträgers für den Centro. Das seltene Teil hatte mir ein Bekannter aus Italien zukommen lassen. Leider mit heftigem Oberflächenrost sowie deutlichem Verzug, da von einem ausgeschlachteten Unfallroller entnommen. Normalerweise würde so ein Gepäckträger im Schrott landen, aber rare Originalteile verdienen eben immer einen Rettungsversuch.
Meine Eigenbau habe ich darum entfernt und das Originalteil probeweise angesetzt. Die unteren Anschraubpunkte teilt sich der Träger mit dem Spritzschutz, ein wenig Nacharbeit war darum nur an der oberen Aufnahme erforderlich.
An der Auflagestelle ist genug Material um zwei 5mm Bohrungen anzubringen. Den Träger mit M5-Schrauben anzubringen ist nicht optimal, aber für leichte Lasten ausreichend. Angesichts des riesigen Helmfachs ist das Topcase hier wohl ohnehin nur als "Helmgarage" nötig, aller anderer Krempel kommt unter den Sitz.
Von hinten ist deutlich zu sehen, wie krumm der Träger war bzw. noch immer ist. Wirklich perfekt gerade habe ich ihn nicht bekommen, aber immerhin soweit, dass es nicht total räudig aussieht. Das Topcase kaschier zudem etwas die Schrägstellung.
Als nächster Schritt kam der Träger natürlich wieder ab, denn der Rost war dann selbst für einen Patinafan wie mich etwas zu heftig.
Lose hängender Lack und Oberflächenrost waren mit der Drahtbürste leicht zu entfernen. Da der Träger (was bemerkenswert ist) nicht aus Rohren sondern auch Vollmaterial besteht, ist aber noch genug Substanz vorhanden.
Für einigermaßen dauerhaften Roststopp sorgt nach der Montage Fluidfilm an den Anschraubpunkten und Chassislack auf dem restlichen Träger. Keine optisch perfekte Lösung, aber für meine Ansprüche an dieses Fahrzeug hinreichend. Vor allem ist dieser Träger deutlich stabiler als mein Eigenbau.
Abschließend habe ich den Centro nochmal probeweise gestartet und durchgesehen. Es passt soweit alles, die Saison kann also kommen und der Roller zurück auf die Straße.



Sonntag, 10. Februar 2019

Fahrzeugmuseum Chemnitz und sächsisches Nutzfahrzeugmusem Hartmannsdorf

Seit den Pioniertagen der Motorisierung ist Sachsen eines der Epizentren der deutschen Fahrzeugindustrie. Legendäre Marken, die teilweise bis heute existieren, hatten hier ihren Ursprung. Horch und Audi, DKW und Wanderer, die Teilunternehmen der Autounion sind wohl die bekanntesten. Aber es sind viele mehr, heute teils halb vergessen und im Nebel der Geschichte verschollen. Doch natürlich gibt es Enthusiasten und Historiker, die diesen Teil der Industriegeschichte lebendig erhalten. Deshalb ist Sachsen heute nicht nur Industriestandort, sondern auch Heimat vieler hochwertiger Museen. Zu diesen zählen das Museum für sächsische Fahrzeuge in Chemnitz und das sächsische Nutzfahrzeugmuseum in Hartmannsdorf.

Das chemnitzer Museum unterscheidet sich schon durch seine Unterbringung von anderen Institutionen seiner Art. Als Rahmen für die Ausstellung dient das Gebäude der Stern-Garagen, eine 1928 errichtete Hochgarage, die zu den ältesten erhaltenen Anlagen ihrer Art zählt.
Die liebevoll präsentierte Schausammlung des Museums zeigt einen beeindruckenden Querschnitt durch die Geschichte des Fahrzeugbaus in Sachsen. Dabei liegt das besondere Augenmerk auf den eher unbekannten Facetten dieser Geschichte. 
Zu den spektakulärsten Exponaten zählt zweifellos der 1924er Presto Typ D. Das heute fast völlig vergessene Unternehmen baute in Chemnitz Autos, Motorräder und Fahrräder.
Weniger luxuriös, aber heute fast genauso vergessen und erheblich älter als der Presto, ist das Wanderer "Puppchen" von 1913. Der liebenswerte Kleinwagen mit Tandemsitzen ist einer der ältesten Überlebenden seiner Baureihe. Im Museum erzählt er von den Anfangstagen der Motorisierung und zeigt, wie sich die Autobauer in Schönau vor dem Ersten Weltkrieg einen "Volkswagen" vorstellten. 

Natürlich kennt die Geschichte der Kraftfahrzeuge auch viele Irrwege. Ein besonders spannender ist der ORUK Roller aus dem Jahre 1923.
Mit dem Hinterrad direkt auf der Kurbelwelle kommt das kuriose Kleinfahrzeug ohne ein Getriebe aus. Der für die damalige Zeit hochmoderne Viertaktmotor mit hängenden Ventilen konnte jedoch auch nicht dazu beitragen, aus dieser Fußnote der Geschichte einen Erfolg zu machen.


Es ist hier natürlich nicht möglich, jedes Exponat einzeln vorzustellen, einen Besuch im Museum für sächsische Fahrzeuge in Chemnitz kann ich jedoch wärmsten empfehlen. Die liebevoll präsentierte, unglaublich vielschichtige und hochwertige Sammlung ist mehr als nur sehenswert.

Homepage des Museums


Von Chemnitz nach Hartmannsdorf sind es nur wenige Kilometer, es liegt also nahe, den Besuch des dortigen Nutzfahrzeugmuseums "mitzunehmen" wenn man schon in Chemnitz ist. Allerdings würde es dieser Institution nicht gerecht werden, sie als reinen Wegpunkt abzutun.

Der rührige Betreiberverein hat seit seiner Gründung im Jahre 1995 eine beeindruckende Sammlung historischer Nutzfahrzeuge zusammengetragen. Der Schwerpunkt liegt hier, wie beim chemnitzer Museum, auf Fahrzeugen, die in der Region gebaut wurden. Allerdings sind auch Fahrzeuge aus dem Rest Deutschlands sowie dem Ausland in der Sammlung enthalten.
Die Sammlung in Hartmannsdorf zählt zu den größten und besten ihrer Art in Deutschland. Vor allem sind viele sehr seltene Fahrzeuge darin enthalten. Darunter auch hier wieder ein Modell der chemnitzer Firma Presto.
1912 wurde dieser Typ 10/27 gebaut und nach Schweden geliefert, wo er bis 2014 blieb. Nach über hundert Jahren im hohen Norden hat er jetzt eine neue Heimat in seiner alten gefunden, als ältestes Exponat des Museums.
Der Opel Blitz, der nicht in Rüsselsheim sondern in Brandenburg an der Havel gebaut wurde, ist wohl der bekannteste deutsche Oldtimer-LKW. Fast immer wird er mit der Wehrmacht in Verbindung gebracht und folgerichtig zeigt das Museum eine allradgetriebene Militärausführung aus jener Zeit. Doch die allermeisten Blitze waren, noch lange nach dem Krieg, als Zivilfahrzeuge unterwegs.
Diese, zumindest gefühlt, sehr viel selteneren Exemplare zeigt das Museum in einer erstaunlich großen Variantenvielfalt. Ob als eher bescheidener Planenwagen oder als Sanitätsfahrzeug.

Highlight der Sammlung sind mehrere IFA H6, die größten in der DDR gefertigten LKW. Die Produktion im sächsischen Werdau endete zwar bereits 1959, dennoch gehörte er lange zum Straßenbild im Arbeiter- und Bauernstaat. Die wenigen bis heute überlebenden Exemplare zählen zweifellos zu den spektakulärsten historischen Nutzfahrzeugen ihrer Zeit.

Das Museum in Hartmannsdorf ist zweifellos extrem sehenswert, nicht nur für die Freunde historische Nutzfahrzeuge, sondern für jeden an Technikgeschichte interessierten.

 

Wer im "Autoland" Sachsen unterwegs ist und sich für Oldtimer begeistern kann, dem seien beide Museen ans Herz gelegt. Faszinierende Technikgeschichte und liebevolle, hochwertige Präsentation bilden hier ein perfektes Gesamtbild das Lust aufs Wiederkommen macht.

von Einem der auszog eine Kupplung zu wechseln

Das ein Plan in der Tat sehr häufig nur ein System ist, das den Fehler durch den Irrtum ersetzt, ist nichts neues. Manchmal ist aber auch ganz einfach nur der Wurm drin.

So war die ursprüngliche Idee für das zurückliegende Wochenende, nach Freiberg zu fahren und die Kupplung von Thums Ape zu tauschen. Ganz einfach aus dem Grund, dass die verstärkte Kupplung für ihn die Bedienung unnötig erschwert. Eigentlich eine relativ simple Sache, aber manchmal funktioniert ein solcher Plan eben nicht so wie gedacht.
Da die Ape einige Zeit gestanden war, wollte ich sie zunächst etwas fahren. Denn warmes Getriebeöl lässt sich deutlich besser ablassen als kaltes. Nachdem die Aufwärmrunde aber keine hundert Meter alt war, endete der Vortrieb schlagartig und buchstäblich mit einem Knall. Gefahren ist der kleine Italiener danach zwar noch, aber nur noch rückwärts. 

Eine gerne genommene Fehlerquelle bei der Ape 50, die dazu führt, dass die Blechbiene nur noch nach Rückwärts summt, ist eine gebrochene Rückziehfeder für den Rückwärtsgang. Die Lösung: Mit der Ape nach rückwärts an einen sicheren Ort fahren und das rechte Hinterrad in die Luft heben. Dann ist die Feder gut zugänglich und kann getauscht werden. Schade nur, wenn sie nicht die Fehlerquelle ist.
Die Rückziehfeder mag rostig sein, aber sie ist dennoch in Ordnung. Das unmotiviert lose in der Landschaft hängende Stück Differentialgehäuse hingegen ist ein ernstes Problem.
Denn normalerweise sollte das Diff seine Arbeit wohl behütet und im Dunklen verrichten. Nicht der freien Natur ausgesetzt wie hier. Ein sehr merkwürdiges Schadensbild, über dessen Ursache zunächst nur spekuliert werden kann.
Am Wahrscheinlichsten ist wohl, dass sich irgend ein Teil im inneren des Diff gelöst hat und zwischen Zahnrad und Gehäuse eingeklemmt wurde. Vor Ort ist das jedenfalls nicht zu reparieren und damit war zunächst Baustopp angesagt, denn der Kupplungswechsel ist jetzt auch nicht sinnvoll. Die Ape muss so oder so in die Werkstatt, wo diese Arbeit dann gleich viel sinnvoller erledigt werden kann.


Aus dem geplanten Schrauberwochenende wurde so ein ruhiges Erholungs-Wochenende mit zwei höchst interessanten Museumsbesuchen. Dazu aber später gesondert mehr, jetzt muss erst noch der Schock über das Loch in der Ape verdaut werden.


Montag, 4. Februar 2019

Fehlerkorrektur

Im Artikel zur Fahrerlaubnis für "große Apen" hatte sich ein Fehler eingeschlichen, dieser ist jetzt berichtigt. Die aktualisierte Fassung des Beitrags findet ihr hier:

https://rollerchaos.blogspot.com/2018/06/auf-drei-radern-durch-den.html

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Jakob Slawatycki für den entscheidenden Hinweis.

Noch eine Quelle zum weiterlesen:
https://www.verkehrswacht-weiden.de/aktuell/418-fahrerlaubnis-klasse-b

Samstag, 2. Februar 2019

Minusschraubereien

Ich hatte es ja gestern schon geschrieben: Die Vorderradbremse des Barons funktionierte seit dem Gaszugwechsel nicht mehr. Da ich heute eh nochmal in der Werkstatt war, habe ich mir diese Sache noch angesehen.
Wie schon vermutet hatte ich aus versehen das Widerlager für den Bremszug ausgehängt. Nicht wirklich schlimm, aber halt nervig. Klassische Minusschrauberei die schnell beseitigt ist.
Somit ist der Baron erstmal wirklich fertig und kann wieder fahren. Für die Mitte des Monats ist die Wachablösung geplant, dann kommt der Chinakracher endlich in den "Sommerschlaf".

Interessanter ist dagegen die X30, mit der ich mich heute hauptsächlich befassen wollte. Denn das passende Kettenrad war vor ein paar Tagen gekommen und somit alles da um das Fahrzeug zu komplettieren.
Das neue Kettenrad ließ sich dann auch völlig problemlos am Hinterrad montieren und auch der Einbau des Rades ansich ging schnell und problemlos über die Bühne.
Dafür wehrte sich dann die neue Fahrkette. Irgendetwas passt hier nicht und das Teil lässt sich einfach nicht sauber montieren.
Mir ist nicht ganz klar wo das Problem liegt, denn die Kette lässt sich auflegen und spannen, allerdings steht dann das Hinterrad schief in der Schwinge und schrappt an dieser. Ohne Kette läuft es wunderbar mittig und frei. Ich gebe zu, dass ich hier für heute kapituliert habe, nachdem ich nach gut einer Stunde immer noch nicht wusste wo das Problem liegt. Erfahrungsgemäß hilft es bei solchen Dingen, die Sache ein paar Tage ruhen zu lassen und dann mit frischem Kopf nochmal dran zu gehen.

Als kleine Entschädigung passte immerhin der mitbestellte Seitenständer problemlos an das Fahrzeug. Es handelt sich um eine relativ neue Nachfertigung eines alten Zubehörteils. Die Qualität ist soweit recht gut und die Stütze funktioniert ordentlich.
Das Problem mit der Kette gehe ich beim nächsten Mal an. Weiß der Geier was da los ist, aber vermutlich ist es nur eine Kleinigkeit die ich heute einfach übersehen habe.







Freitag, 1. Februar 2019

Roter Baron: hoch das Beinchen

Die bestellten Teile für den Baron waren unter der Woche gekommen und heute hatte ich endlich Zeit, mich um den Einbau zu kümmern.
Den Vergaser neu abzudichten und einzubauen war dabei natürlich der erste Schritt. Danach konnten die üblichen, bei einer Vespa ja recht überschaubaren, Wartungsarbeiten folgen.
Getriebeölwechsel und eine neue Zündkerze, damit ist der Roller grundsätzlich wieder fit für die neue Saison.
Wenn man aber schon gerade am Schrauben ist, dann ist natürlich die Gelegenheit günstig, ein paar Verbesserungen einfließen zu lassen. Eine solche ist ein Montageständer. Ich hatte so ein Ding ja bereits an meiner Cosa, aber bei der PX war ich bisher nie dazu rumgekommen einen anzubauen. Zeit das zu ändern.
Nördlich der Alpen sieht man dieses Zubehörteil selten, in Italien ist es recht verbreitet. Die Idee ist, das Gewicht des Motors abzustützen um den Ausbau des Hinterrades zu erleichtern.
Damit verliert eine Reifenpanne einen Teil ihres Schreckens und ist deutlich leichter und angenehmer zu beseitigen. Hoffen wir mal, dass ich das Ding nicht so schnell in der Praxis testen muss.
Als echte Reparatur im klassischen Sinne stand noch der Austausch des Gaszuges auf dem Zettel. Eine Arbeit die ich hasse, es ist einfach ein elendiges Gefummel.
Den alten Zug an beiden Enden zu lösen ist noch der einfachste Teil, danach muss aber der neue in den Rahmen eingefädelt werden.
Meiner Meinung und Erfahrung nach geht das am Leichtesten, wenn man den neuen Zug mit dem alten einzieht. Nur sollte das Klebeband dabei natürlich auf keinen Fall reißen. Diesmal ging es immerhin gut.
Dafür war der Plastikstöpsel, der dem Zug im Lenker als Widerlager dient, natürlich auf nimmer wiedersehen im Gabelrohr verschwunden. Da das recht leicht passiert, habe ich normalerweise immer ein paar dieser wichtigen Kleinteile auf Lager, aber natürlich war dieser Lagerbestand aufgebraucht.

Ein Vespafahrer aus der Nachbarschaft hatte dann zum Glück einen für mich. Es ist eben schön, dass der Zusammenhalt unter Rollerfahrern immer noch funktioniert. Auch an dieser Stelle nochmal ganz herzlichen Dank für die Hilfe.
Sehr viele Flüche und einige Zeit später war der Plastikstöpsel in seine Postion gefummelt und der Zug eingehängt. Der Roller ist damit eigentlich fertig und bereit für eine Probefahrt.
Diese fiel dann, trotz eisiger Kälte, etwas umfangreicher aus als zunächst geplant. Es hat einfach zu viel Spaß gemacht, den alten Blecheimer wieder zu fahren. Dummerweise habe ich es bei der Bowdenzugaktion irgendwie geschafft, den Bremszug der Vorderradbremse zu töten. Ärgerlich, aber nicht weiter schlimm, darum kümmere ich mich beim nächsten Mal. Für heute hatte ich ehrlich gesagt keine Lust mehr.