Sonntag, 20. Dezember 2020

Erfolg und Misserfolg, Seite an Seite

 Gestern war ein überaus arbeitsreicher Samstag. Denn es standen verschiedene Dinge auf dem Programm, die alle auf einmal erledigt sein sollten.

Wichtigster Punkt auf der Liste war eine kleine Reparatur an der Ape TM. Denn seit ein paar Tagen leuchtete die Ladekontrollampe beständig. Das legt natürlich den Verdacht nahe, dass der Dynastarter wieder Ärger macht. Zunächst ging es darum zu Michael raus, um dieser Sache auf den Grund zu gehen.

Es stellte sich heraus, dass die Schleifkohlen (mal wieder) völlig abgenutzt waren. Keine wirklich große Sache, aber halt ziemlich viel Arbeit. Eine Arbeit, die ich Michael überlassen habe um mir zwischenzeitlich ein interessantes Fahrzeug aus der Nähe anzusehen.

Thum hat nämlich einen Casalini Sulky SP50 gekauft, der aktuell noch bei Michael steht. Das kuriose kleine Fahrzeug aus Italien basiert technisch nämlich auf der Ape 50. Außerdem wird es demnächst hier im Blog und im Youtube-Kanal noch eine etwas größere Rolle spielen. Ich gebe zu, dass ich mich auf diese Sache sehr freue und die Probefahrt mit dem Ding extrem genossen habe.

Soweit, so gut, allerdings hielt die Freude über die nicht mehr leuchtende Ladekontrolle nicht lange an. Denn ein paar Kilometer weiter ging sie wieder an. Was die Ursache ist? Ich weiß es nicht, das wird sich noch zeigen müssen, denn zunächst standen andere Dinge auf dem Programm.

In meiner Werkstatt wartete nach noch der Testplattform-SV50, der sich letztens standhaft geweigert hatte anzuspringen. Nun kommt es ja durchaus vor, dass man vor lauter Wald die Bäume nicht sieht, weshalb ich gestern nochmal alle kritischen Punkte geprüft habe. Ohne Befund. Etwas tieferes Graben förderte dann aber einen ganz merkwürdigen Fehler zu Tage: Einschlagspuren im Kolbenboden.

Tatsächlich war die Elektrode der Zündkerze regelrecht plattgehämmert. Es ist letztlich gut, dass der Motor nicht ansprang, denn das hätte er vermutlich nicht überlebt. Ein Vergleich mit dem alten Zylinderkopf des Wulfhorst zeigte dann, dass der Kopf, der mit dem verpfuschten Motor des Testrollers mitgekommen ist, deutlich flacher ist als er es sein sollte. Hier hatte es wohl mal jemand mit dem Planen des Kopfes übertrieben.

Die Lösung war folglich den Kopf des Wulfhorst zur verwenden und siehe da: Der Motor sprang an!

Ein wirklich schöner Moment, denn es zeigt, dass dieses Projekt auf dem richtigen Weg ist.

Mit den ganzen Anbauteilen, also Auspuff, Luftfilter und Kühlluftführung versehen, konnte ich den Motor dann noch längere Zeit probelaufen lassen. Er scheint soweit gut zu funktionieren, allerdings muss sich natürlich noch zeigen, ob er nach längerer Standzeit wieder anspringt. Genau das ist ja eines der Dauerleiden bei den SVs.

Darum ist mit dem Roller auch nicht mehr viel passiert, lediglich den Öltank habe ich noch entfernt, denn die Testplattform soll ohne Getrenntschmierung fahren

Dies dürfte auch die letzte Amtshandlung vor den Feiertagen gewesen sein, denn eigentlich würde ich jetzt gerne ein bisschen Weihnachtsferien machen.


Mittwoch, 16. Dezember 2020

Dinge die es einfach nicht braucht

Anfang des Jahres hatte ich ja einen von Thums R7 in Behandlung. "Lieschen" bekam damals neben einer optischen Überarbeitung auch eine totale Motorüberholung. Das Ergebnis war ein sehr schön laufender Wulfhorst. Doch die Freude daran hielt leider nicht lange.

Zuerst gab es Ärger mit der Hinterradbremse, was unter anderem zu einer ziemlich absurden Fahrzeugbergung führte.

Wenn es nur das gewesen wäre, aber der richtige Gau kam kurz danach. Die alte Riemenscheibe im Antrieb hatte ich seinerzeit wiederverwendet, was sich als Fehler herausstellen sollte. Denn scheinbar neigen diese Teile zu Materialermüdung und in Folge davon zur Selbstauflösung. Das Resultat: Die nagelneue Kurbelwelle ist nur noch Kernschrott, der Motor erneut final gehimmelt.

Als schnelle Lösung haben wir dann einen, auf den ersten Blick guten und fahrtauglichen, SV50 gekauft. Doch dieser stellte sich als echte Mogelpackung heraus, denn der Verkäufer hatte einen anderen kapitalen Motorschaden in Folge einer gelösten Riemenscheibe verschwiegen. Immerhin ist der Rest des Rollers relativ gut, es lohnt sich durchaus dieses Fahrzeug als (teuren) Teileträger zu behalten. Zudem soll er bei der jetzt folgenden Aktion als Testplattform dienen.

Heute habe ich damit angefangen mich um diese Baustelle zu kümmern. Erster Schritt war natürlich die "Mogelpackung" zu entblättern und den Motor auszubauen.

Auf der Werkbank zeigte sich dann, dass der relativ gute Eindruck gerechtfertig war. Denn tatsächlich ist die Technik des Rollers in recht gutem Zustand. Ohne den Kurbelwellenschaden wäre das eigentlich ein super SV50.



Von diesem Motor ist vor allem das Zylinderkit interessant, denn es handelt sich um ein nahezu neuwertiges Originalteil. Außerdem liefert der Motor einige nahezu neuwertige Antriebskomponenten und einen "neuen" Anlasser für den Wulfhorst. Doch wie ist das Problem mit der Kurbelwelle zu lösen?

Eine Option wäre natürlich die Sache als (hohes) Lehrgeld zu verbuchen und eine neue Welle zu kaufen. Allerdings wurde mir vor ein paar Wochen ein SV50 Wrack angeboten. Eine totale Leiche, Schlachtrest sozusagen, ohne Papiere und Verkleidung. Aber mit einem Motorrumpf mit intakter Kurbelwelle drin.Um diesen Motorrumpf soll nun ein neuer Antrieb für "Lieschen" entstehen.

Nun stecken allerdings auch im R7 schon diverse Neuteile, diese verloren gehen zu lassen wäre ein Jammer. Darum kam als nächstes der Motor aus dem Dreirad raus.

Auch diesen Motor haben ich dann zerlegt und die jeweils besten Teile auf die Seite getan. Denn nun folgt ja die eigentliche Arbeit, der Neuaufbau auf Basis des Schlachtermotors mit guter Kurbelwelle.

Allerdings kommt dieser Motor nicht direkt in das Dreirad. Denn als Test- und Experimentierplattform ist der Roller die deutlich bessere Basis. Zudem möchte ich den "neuen" Motor gerne einige Zeit lang selber fahren. Den R7 im Alltag zu fahren ist mir aber, das gebe ich ganz offen zu, zu gruselig. Diese Teile und ich werden einfach keine Freunde mehr. 

Doch bevor hier überhaupt irgendwas fährt muss der Motor natürlich laufen. Genau das habe ich heute aber nicht mehr geschafft. Zum einen weil es an einer ausreichend geladenen Batterie fehlte und zum Anderen weil mir die Zeit davon gelaufen ist. Es geht also demnächst weiter an dieser völlig unnötigen und nervigen Baustelle.




Sonntag, 13. Dezember 2020

Pornoyacht: letzte Chance?

Draußen, also jenseits der Grenzen der Rollerchaos-Welt, tobt ja noch immer die Coronapandemie. Eigentlich ist das, seien wir mal ganz ehrlich, wichtiger als die Rollerschrauberei. Darum kann ich es durchaus verstehen, wenn in ein paar Tagen ein wirklich heftiger Lockdown kommt. Vermutlich wird es dann auch nicht mehr möglich sein, zur Werkstatt raus zu fahren und ein bisschen zu Arbeiten. 

Andererseits habe ich mir auch in den Kopf gesetzt, die PK vor Weihnachten zumindest in den gröbsten Zügen fertig zu kriegen. Also soweit, dass es ein benutzbarer Roller ist, der im Frühjahr zum TÜV kann.

Immerhin hatte SCK zwischenzeitlich die noch fehlenden Teile geliefert, ich konnte also weitermachen. Auch ein guter Weg, um einmal für ein paar Stunden das Geschehen in der Welt hinter sich zu lassen.

Ein klassischen Problem bei Vespas ist, dass es das Trittbrett verbiegt wenn man einen Seitenständer benutzt. Mittlerweile gibt es dafür eine Lösung in Form eines Verstärkungsblechs, aber für den TÜV muss der Seitenständer sowieso weg. Wirklich gerne gesehen sind die Dinger nämlich nicht.

Da der völlig ausgenudelte Hauptständer sowieso auf der Abschussliste stand war das aber alles eh nicht so wild. 

Perfektionisten würden das Trittbrett im Zuge solcher Arbeiten perfekt richten. Nun bin ich aber kein Perfektionist, zumindest nicht was diesen Roller angeht. Mir genügt es ehrlich gesagt, wenn es wieder gerade ist. Denn es kommt ja sowieso eine Fußmatte drauf. Ein paar Schläge mit dem Gummihammer genügten darum, um das Blech wieder dahin zu bringen wo es hingehört.


Wenn man bedenkt, dass der Roller viele Jahre lang im Winter gefahren wurde, dann ist es umso erstaunlicher, wie wenig Rost er hat. Das linke Trittbrett ist an einer Stelle etwa 2X2mm groß durchgerostet, das ist aber seit Jahren stabil und bleibt auch diesmal so. Ansonsten gibt es oberflächliche Korrosion und eine etwas tiefere Roststelle, die aber nicht durch ist, an der vorderen Strebe.

Damit das auch so bleibt, habe ich die größeren Stellen ausgeschliffen und anschließend alles mit Rostschutzgrundierung behandelt. 

Auch hier gilt wieder: Perfekt ist das freilich nicht, aber es passt zu diesem Fahrzeug und man wird es später nicht sehen. Wenn einer unter die Vespa kriechen mag, bitte, mir ist es egal. 


Die Streben sind notorische Rostnester, die jetzt aber (wieder) mit Hartwachs geflutet sind. Ich habe das vor Jahren schonmal gemacht, was vermutlich auch ein Grund ist, warum der Roller so gut dasteht.

Anschließend konnte der neue Hauptständer angebaut werden. Passend zum "Pornoyacht" Thema gab es hier eine verchromte Ausführung. Man gönnt sich ja sonst nichts. ;)

Ein Problem das noch zu lösen war betraf die Fußmatten. Diese werden bei der XL1 normalerweise mit integrierten Nasen am Trittbrett befestigt. Doch diese Nasen brechen eigentlich immer mit der Zeit ab. Intakte originale Fußmatten sind selten und werden teuer gehandelt, die Repros die man kaufen kann passen nicht gescheit. Bisher habe ich das Problem eigentlich immer ignoriert und die Fußmatten von Zeit zu Zeit zurecht gerückt. Aber das nervt.

Bei einem anderen Vespafahrer habe ich vor einiger Zeit eine Lösung gesehen, die mir sehr gut gefällt: Anstelle der Nasen werden die Fußmatten durchgebohrt und mit Schlossschrauben an den vorhandenen Löchern im Trittbrett verschraubt. Eine stabile und auch optisch akzeptable Lösung.

Als nächstes ging es dann um eine tatsächlich wichtige Sache. Bisher fuhr die Pornoyacht auf Faco Leichtmetallfelgen aus den 80ern. Die Dinger mögen hübsch sein, aber der TÜV wird sie aus guten Gründen nicht akzeptieren. Wegen hoher Bruchgefahr waren die Teile schon damals nicht zugelassen und so gut sie aussehen: Sie sind bis heute brutal gefährlich. Also weg damit.


Immerhin gibt es ja auch Nachbauten der Originalfelgen in weiß. Eine Lösung, die zumindest halbwegs stimmig ist und den Charakter des Rollers nicht völlig verwässert. Im Frühjahr gibt es aber noch zwei neue Reifen, denn beide Gummis sind uralt.

Der Rest war dann nur noch einfacher Zusammenbau: Kaskade, Lenkerdeckel, Sitzbank und der Spiegel. Somit ist es ein, zumindest grundsätzlich, benutzbarer Roller. Mal sehen wie und wann es damit weitergehen kann, fürs Erste bin ich aber sehr zufrieden damit und glücklich, dass die PK wieder beisammen ist.

Demnächst geht es dann mit dem R7 weiter. Mal sehen wann das sein wird.



Mittwoch, 9. Dezember 2020

Lückenfüllerei

Bisweilen ist es ganz praktisch, wenn man als jemand bekannt ist, der nahezu alles gebrauchen kann. So habe ich vor ein paar Tagen eine relativ gut erhaltene Schubladen-Kommode geschenkt bekommen. 

Der Trümmer stammt aus dem Sortiment einer bekannten skandinavischen Firma und ist eigentlich ganz nett. Seiner Vorbesitzerin war das Teil einfach nur zu schäbig geworden, also genau richtig für meine Werkstatt.

Von der Größe her passt das Ding ziemlich genau neben den Schmierstoff-Schrank, allerdings war doch etwas Arbeit notwendig. Denn die unterste Schublade hatte sich im Laufe der Jahre verzogen und behielt den Boden nicht mehr richtig bei sich.

Für die Werkstatt tut es da eine klassische Orklösung, in diesem Fall einfach ein Stück Dachlatte, das die Schublade zusammenzieht und den Boden stützt. So ist zudem auch noch den Boden stabiler als vorher.

Für wirklich schweres Zeug ist das Ding aber trotzdem nicht geeignet, was aber auch nicht sein muss. Denn letztlich ist es die Lösung für das Problem, dass das Regal hinter dem Schiebetor mit wilden Haufen zugestellt ist. Es sind alles Kleinteile die häufig gebraucht werden, die sich aber in einem Regal nur schlecht ordentlich lagern lassen.

Wirklich perfekt ist das so immer noch nicht, aber es ist deutlich besser. Auch weil die Sachen, in den sauber beschrifteten Schubladen erheblich leichter zugänglich und auffindbar sind.

Zumindest im Moment ist das so eine gute Lösung. 

Dabei sollte es heute eigentlich mit der PK weiter gehen. Doch daraus wurde nichts, denn die nötigen Ersatzteile sind noch nicht da. Das alternative Programm bestand dann darin, den Ersatzteilfundus zu sichten, den es zum Lido dazu gab.

Es handelt sich dabei wohl die Reste eines geschlachteten Lido, aber es sind doch einige kleine Schätze dabei. So etwa der Schlüsselanhänger, der von exakt dem Motorradhändler stammt, der auch meinen Lido als Neufahrzeug verkauft hat.

Das Versicherungskennzeichen von 1985 stammt vermutlich vom Schlachtroller, aber ein nettes Fundstück ist es trotzdem. Dieses Exemplar wird sicher nicht als Baumaterial enden


Das wervollste Stück der Teilesammlung ist vermutlich der, leider unvollständige, Teileträgermotor. Für diejenigen, die sich einen Blick unter den Antriebsdeckel gewünscht haben ist hier die Gelegenheit.

Die Fliehkraftkupplung für den ersten Gang (links) ist schön zu sehen, ebenso das Paket aus Lamellenkupplungen und Freilauf für die zwei weiteren Gänge auf der rechten Seite.

Für den Lido habe ich einige Pläne, die ihn ein wenig individueller gestalten sollen. Allerdings möchte ich die sehr schöne Originalsubstanz natürlich nicht kaputt machen. Deshalb habe ich schon etwas "Spielzeug" besorgt. Dazu gehört auch das lädierte Handschuhfach, dass die meisten Schrauber vermutlich weggeworfen hätten. Aber genau darum ist es eine ideale Basis für das, was ich mit dem Lido-Handschuhkasten vor habe, dem Originalteil aber ersparen möchte.

Über das große Loch habe ich erstmal nur ein Stück Alublech genietet, der Ausbruch an der Seite sollte in eingebautem Zustand zumindest hinnehmbar sein. Das wird sich zeigen und ggf. sind weitere Korrekturen kein allzu großes Problem.

Mit ein wenig roter Farbe drüber sieht die Sache auch gleich nicht mehr ganz so wild aus. Ich glaube, dass das ziemlich gut werden wird. Aber eigentlich ist ja erstmal die Vespa dran.



Dienstag, 8. Dezember 2020

Dreirad wechsel dich

 Kennt ihr den Film "täglich grüßt das Murmeltier" ? Ich liebe ihn, aber nicht in dem Maße, dass ich die Handlung nacherleben möchte. An manchen Tagen scheint mir aber nichts anderes übrig zu bleiben. So auch am Vergangenen Wochenende.

Am Samstag bin ich, mal wieder, nach Freiberg gefahren. Diesmal um Thum seinen R10 zurückzubringen. Der "schwere Gustav" war ja soweit fertig und einsatzbereit. Allerdings wartete in Sachsen schon der nächste Wulfhorst auf mich.

Denn der mattschwarze R7, der vor nichtmal einem Jahr eine Generalüberholung bekommen hat, ist schon wieder hinüber. Details dazu folgen noch, aber soviel schon jetzt: Ich könnte bei dieser Sache im Quadrat kotzen. Aber was soll`s, vielleicht wird es ja diesmal besser.

Immerhin funktioniert die Rollerchaos-Flotte derweil völlig problemlos. Der TPH hat bewährt sich als extrem zuverlässiger Winterroller, trotz dem ersten Schnee und der mittlerweile fest eingezogenen Eiseskälte. Die Karre tut einfach brav was sie soll. Nach den Pannendramen des letzten Winters eine angenehme Abwechslung.





Mittwoch, 2. Dezember 2020

Pornoyacht: in kleinen Schritten zum Erfolg

 Es sind ja die scheinbaren Kleinigkeiten, die oft die größten Fortschritte bei einem Projekt darstellen. 

Bei der PK scheiterte es letztens am hinteren Bremszug, weshalb ich erst heute weitermachen konnte. Der neue Zug war die Tage in der Post und der Roller damit ganz nahe an seiner ersten Fahrt mit dem "neuen" Motor.

Außerdem ist jetzt natürlich die Gelegenheit all die tausend Kleinigkeiten zu bearbeiten, die sich an einem solchen Fahrzeug zeigen. Dinge wie Kabelhalter und die Dichtung des Rücklichts.

Denn nach über 30 Jahren war diese natürlich nur noch in Rudimenten vorhanden. Ohne Rücklicht lässt sich zudem auch das Heckblech wunderbar säubern, eine Arbeit, die man sonst immer schiebt.

Wie gesagt, es sind die scheinbaren Kleinigkeiten die es ausmachen. Aber heute haben sie dann  tatsächlich zum gewünschten Ziel geführt.

Denn tatsächlich war es heute Möglich, zum ersten Mal seit der Motorüberholung mit dem Roller zu fahren. Alle Gänge lassen sich sauber schalten, er läuft kräftig und sauber. Ein voller Erfolg also, der Mut macht die Sache zu Ende zu bringen. Denn eigentlich sollte es mit einem weiteren, intensiven Schraubertag machbar sein den Roller zumindest soweit fertig zu machen, dass er im Frühjahr ausgiebig getestet werden kann.