Montag, 29. Dezember 2014

Wintertest zum zweiten

Nachdem Ape und Golf ihre Wintertauglichkeit mehr oder weniger erfolgreich bewiesen haben, war natürlich noch der "Rote Baron" an der Reihe. 
Genau wie die Ape stand der Roller ein paar Tage herum, entsprechend neugierig war ich, ob er sich zur Mitarbeit überreden lassen würde.

Das Ergebnis des kurzen Tests überzeugt ebenso wie die anschließende Probefahrt. Da der Golf den Platz gerade nicht braucht, kam er dann aber doch in die Tiefgarage. So kann das Fahrzeug ein bisschen "auftauen", die Schneekruste nervt doch etwas.

Weniger Glück hat das mein ehemaliger Winterroller, der sich ja immer noch in der unmittelbaren Nachbarschaft befindet. Bianca hat es nicht mehr geschafft, den ZipZip-Hura rechtzeitig in sein Winterquartier zu bringen, weshalb er jetzt unter der weißen Pudelmütze dasteht.

Zuverlässigkeit im Winter ...

... ist immer wieder ein heißes Thema, gerade bei kaltem Wetter. Zwei meiner Fahrzeuge haben heute diese Art von Prüfung belegt, mit gemischtem Ergebnis.

Zunächst habe ich die Ape, nach fast einer Woche Stilltand, gefahren. Sprang sofort an und lief problemlos. Trotz knackiger -7°. 


Anders der Golf, dieser hat leider auf dem Weg zum Entsalzen nach der gestrigen Tour den Dienst versagt. Dies liegt jedoch vmtl. nicht ursächlich am Winterwetter. Wahrscheinlich ist nur die Zündspule hinüber. Ärgerlich ist so ein Vorfall trotzdem.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Besuch beim "Alt aber b€zahlt" im Neckar-Odenwald-Kreis

Durch die Ruhe der Weihnachtsferien war es mir möglich, an der Dezemberausgabe des "alt aber bezahlt" Treffens bei Rittersbach teilzunehmen. Gleich vorweg: Die Anreise lohnt sich, auch wenn es hin und zurück fast 600km waren. 
Schon die Anreise war richtig schön, die Wintersonne verwandelte das Umland von Öhringen in ein wahres Winterparadies, so dass die Abfahrt von der A6 gleichzeitig zur Einfahrt in eine genussvolle Wintertour wurde.

 Am Parkplatz an der B27 bei Rittersbach trafen sich dann div. "Altautos" und ihre Fahrer zum gemütlichen (wenn auch etwas unterkühlten ;) ) Austausch von Schraubergeschichten.
 Das bei einer solchen Veranstaltung, bei solchem Wetter, natürlich auch etwas Schnee aufgewirbelt wird dürfte selbstverständlich sein.

 Wem die Kälte zusehr in die Knochen gefahren war, dem halfen der "Smutje" und seine Bordküche. Frisch aufgebrühte heiße Würstchen, frische Waffeln oder heißer Tee schmecken im Tiefschnee gleich nochmal so gut. Das es sich bei solcher Verpflegung auch gut unterhalten lässt ist ebenfalls klar.
Der einzige Nachteil der Veranstaltung im Winter ist, dass man hinterher sein Auto entsalzen muss. Aber was solls, das ist es allemal wert. Ich war jedenfalls nicht zum letzten mal bei dieser Veranstaltung dabei!


Auf der öffiziellen Webseite des AAB gibt es einen Bericht von "Makrochip" inkl. der Vorstellung einiger angereister Fahrzeuge. 

Samstag, 27. Dezember 2014

Der Winter ist da

Eigentlich hatte ich im Kopf den Winter für dieses Jahr schon abgeschrieben und auf "Regenzeit" geschaltet, aber heute hat Väterchen Frost zugeschlagen. 



Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich über die "weiße Pracht" freuen soll, aber immerhin: die Kinder haben vermutlich ihren Spaß. 



Dienstag, 23. Dezember 2014

Weihnachtsgeschenk im Speedgurustyle

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, so sagt man und ich bin fest überzeugt, dass es stimmt. Zumindest im zwischenmenschlichen Bereich hat es sich jedenfalls bewährt, seine Zuneigung durch kleine Aufmerksamkeiten zu verdeutlichen. 
Ob sich diese Erkenntnis auch auf Maschinen und unsere Beziehung zu ihnen übertragen lässt, darüber mögen sich Philosophen und Psychologen streiten. Ich "schenke" jedenfalls meiner jeweiligen Winterkarre traditionell am Tag vor Weihnachten eine Tankfüllung "Wundersprit" von der gelben Firma. Normalerweise halte ich ja von dem Zeug nichts, aber als symbolischen Akt einmal im Jahr kann ich es mir leisten. Durch die bekannten Umstände, kam diesmal der Rote Baron in den Genuss der 100ROZ-Suppe.

Als Winterroller schlägt er sich jedenfalls gut, so gut das ich dem Peugeot schon nicht mehr nachtrauere. Hoffentlich trägt mein Weihnachtsgeschenk dazu bei, dass dies so bleibt. ;)

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern dieses Blogs, allen Zweitaktfreunden und Rollerverrückten da draußen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Porno für Freaks

Normalerweise ist mein Blog ja Werbefrei, zumindest von meiner Seite aus. Allerdings will ich jetzt doch mal die Werbetrommel rühren und ein interresantes Webprojekt vorstellen:
Motorporn.de ist eine Webseite, die Fotos, Videos, Soundfiles und vor allem technische Daten zu Motoren jeder Art sammelt. Eine spannende Informationsquelle für jeden Technikfan mit Benzin, Diesel oder Zweitaktmix im Blut.


Betrieben wird das Projekt von "Makrochip" aus dem Fusselforum.

Ich habe auch schon ein paar Fotos und Datensätze eingeschickt und hoffe, dass durch diesen Hinweis noch mehr Leute aufmerksam werden und mithelfen die Datenbank zu füllen. Neben dem Unterhaltungswert, ist diese Webseite auch eine gute Informationsquelle für evtl. benötigte Technikinfos. 



die Welle ist wieder dicht

Zwischenzeitlich wurde der Polradabzieher für meinen CPI geliefert. Die Erkentniss: das Gewinde ist grundsätzlich das Gleiche wie beim "normalen" Minarellimotor, allerdings als Linksgewinde ausgeführt. Jedenfalls war heute genug Elan vorhanden, um den Antriebsstrang zu montieren und das Polrad abzuziehen.


Dabei fällt natürlich sofort auf, dass die Grundplatte des Zündungsstators völlig verölt ist. Ob die beim Kauf völlig zerstörte (und darum ja auch ersatzlos entfernte) Ölpumpe daran schuld ist oder der Wellendichtring bleibt offen. Jedenfalls waren am SiRi deutlich Ölspuren zu erkennen.
Die Kurbelkammer sollte jetzt also wieder dicht sein. Allerdings ist es mir dennoch nicht gelungen den Roller zu starten. Die vorhandene Batterie lässt den Anlasser nur noch müde drehen und der Kickstarter fehlt leider. Als nächstes steht daher das beschaffen eines Variodeckels mit Kickstartermechanik auf dem Programm, was aber wohl bis nach den Feiertagen warten muss.






Freitag, 19. Dezember 2014

damit es spannend bleibt

Beruflich bedingt, bleiben meine Ape und der Golf manchmal für ein paar Tage stehen, beim Golf kann es sogar zu Standzeiten von mehreren Wochen kommen. Gerade jetzt, in der nassen und kalten Jahreszeit, lasse ich das Auto bewusst öfter stehen, einfach weil das Wetter dem Wagen nicht guttut. 

In Oldtimerkreisen ist das ja nun nichts ungewöhnliches, ebenso ist der Einbau von Batterietrennschaltern nichts ungewöhnliches. Mir haben die Dinger aber bisher nicht wirklich zugesagt, denn die mir bekannten Bauformen brauchten alle einen Schlüssel ("Natoknochen") zum umschalten. Durch zufall habe ich vor ein paar Tagen aber auf eBay eine Bauform mit einem Drehknebel entdeckt. Die Dinger kannte ich bis dato nicht.

Schön kompakt und mit knapp 5€ das Stück auch günstig. Also gleich mal zwei geordert, den Ersten habe ich gerade in die Ape eingebaut. Super Teile, die einfach zwischen den Minuspol der Batterie und die entsprechende Polklemme gesetzt werden. Mit dem Drehknebel kann dann einfach der Kontakt hergestellt bzw. unterbrochen werden.



Mittwoch, 17. Dezember 2014

Evolution einer Vespa

Meinen "Roten Baron" habe ich am 7. April 2012 erworben, damals war er noch eine relativ normal aussehende, 90er Jahre "Pseudoracer" PX Lusso.

Trotz des optisch einigermaßen annehmbaren Zustandes, war der Roller beim Vorbesitzer ziemlich runtergekommen. Gut, er war vor allem eines: billig. Eine halbwegs fahrbereite PX für unter 700€ war schon vor zweieinhalb Jahren ein seltener Fund. 
 
Nachdem die anstehenden technischen Probleme beseitigt und der Roller frisch getüvt war, habe ich dann begonnen ihn nach meinem Geschmack umzubauen. 
Diese erste Evolutionsstufe war nicht auf Alltagsgebrauch ausgelegt sondern ein reines Showbike. Etwas das meinem Stil eigentlich zuwiederläuft, aber irgendwie war mir damals danach.

Nachdem ich dann meinen damaligen Alltagsroller, die 200er Cosa, verkauft habe weil er einfach nicht zuverlässig lief, bekam der Rote Baron einige Modifikationen verpasst die ihn etwas alltagstauglicher machten. 
Mit dem "Holzkistendesign", das im laufe der Zeit noch um einen Flyscreen erweitert wurde, fuhr ich den Roller dann bis vor wenigen Wochen. Die Holzkiste ist aber für den Gebrauch im Alltag zu klein, also kam das Alutopcase und damit der Wunsch, den Roller zu einem vollwertigen Tourer aufzurüsten.
Zu den bisher durchgeführten Schritten in diese Richtung zählen der Frontträger und die Alubox, außerdem sind ein kleiner Träger im Durchstieg und eine der genialen Notfallboxen hinter dem Kennzeichen geplant. Das "Iron Cross" Rücklicht soll außedem einer größeren, besser sichtbaren und damit sichereren Lösung weichen.

Mal sehen welche weiteren Evolutionsstufen der Roller noch durchmachen wird. Er ist aktuell, neben dem "ewigen Klassiker", meinem Klingonenkreuzer mein Lieblingsroller. Auch die mehr oder weniger täglichen Fahrten im, erzwungenen Winterbetrie (mein SV hat mich ja leider schmählich verlassen) machen viel Spaß.
Es bleibt also weiterhin spannend.



Dienstag, 16. Dezember 2014

kräftig einheizen

Obwohl der "Winter" in diesem Jahr eher eine ziemlich kalte Regenzeit ist, begegnet mir als Apefahrer in den letzten Tagen regelmäßig die Frage: "Hat das Ding eigentlich ne Heizung?"
Nun, es hat, aber wie gut ist sie eigentlich? Darum ranken sich ja einige Mythen und Legenden, also ist es an der Zeit, die Serienheizung der Ape TM 703V einem Härtetest zu unterziehen.

Normalerweise stelle ich den Heizungsregler nach einiger Fahrtstrecke auf etwa "halb", heute habe ich ihn mal auf "voll" gelassen um zu sehen, wie weit das Ding eigentlich heizt. Nach knapp 20km Überlandfahrt war der Gipfelpunkt erreicht: 26,6° Celsius bei 10,0°C Außentemperatur. Schön mukelig und angenehm, sogar warm genug, um den Fensterschwamm trocknen zu lassen.

Über die Messgenauigkeit des Thermometers, dass es vor geraumer Zeit bei einem bekannten Discounter aus Nekarsulm gab, lässt sich zweifellos streiten. Fahren ohne Jacke ist aber bei den derzeitigen Temperaturen durchaus möglich und angehmen.



Sonntag, 14. Dezember 2014

Man hat eben doch nie genug Werkzeug

Endlich ist mal wieder was am CPI passiert. Ursache für den nicht anspringenden Motor dürften wohl die Wellendichtringe der Kurbelwelle sein, also neue rein!

Auf der Antriebseite ist dies nach dem bekannten Schema auch schnell gemacht:
1. den alten Dichtring freilegen
2. Loch reinbohren, Holzschraube reinwürgen und den Ring rausreißen.
3. Neuen Ring schlagen und den Sicherungsring wieder einbauen.





Auf der Zündungsseite scheiterte es dann allerdings am Vorhandensein eines passenden Abziehers für das Polrad. Offensichtlich kocht CPI auch an dieser Stelle sein eigenes Süppchen, denn der Abzieher für "normale" Minarellimotoren passt nicht.


Irgendwie war dann die Luft raus, kein Bock mehr den Antrieb zusammenzubauen. Also bleibt der Haufen erst mal wieder stehen, bis der passende Abzieher da ist.

Samstag, 13. Dezember 2014

Apetreffen in Dingolfing 2015 ?

Es scheint, als wäre endlich mal ein Apetreffen im tiefen Süden der Republik geplant. "Giggi" aus dem Früchtlforum hat jedenfalls Pläne für eine solche Veranstaltung und sucht noch Anregungen und Unterstützer. 

Es wäre sehr schön, wenn da "amoi wos zamgenga dad". Falls es zum Treffen kommt, sind wir Zweitaktfreunde auf jeden Fall mit dabei!

Hier noch ein Link zu Giggis Webseite:



Freitag, 12. Dezember 2014

Topcaseproblem gelöst


Nach dem gestrigen Rückschlag mit den Bremsbelägen für den Klingonenkreuzer, ergab sich heute die Gelegenheit zu etwas konstruktiver Arbeit. Das 45l Topcase (über den Umtausch der 90l Kiste habe ich ja berichtet) wurde geliefert und natürlich konnte ich nicht wiederstehen es gleich mal an den  Roller zu halten.

Wichtig ist vor allem das der Helm in die Kiste passt und gleichzeitig genug Platz für div. Utensilien bleibt. Dieses Ziel ist erfüllt.
Da der Kasten eigentlich nicht als Topcase vorgesehen ist hat er natürlich keine Montagepunkte. Jetzt kann es ja eigentlich nicht schwer sein, ein paar Löcher zu bohren, Schrauben und Flacheisen zu nehmen und das Trumm an den Gepäckträger zu schrauben. Allerdings ist der Boden nicht eben sondern durch Verstärkungsrippen unterbrochen.
Wenn man die Kiste einfach anschraubt, würde sich das Bodenblech verziehen. Es muss also mehr Auflagefläche her.
Dazu habe ich einfach Holzplatten passend zugeschnitten und unterlegt. Alle Nähte der Kistenbleche zueinander und zum Holz hin sind mit Karosseriedichtmasse gegen eindringendes Wasser geschützt. So sollte eine lange Lebensdauer gewährleistet sein. Wenn nicht lassen sich die Holzplatten schnell und einfach austauschen.
 Zur Montage auf dem Gepäckträger wurden dann die bewährten Regalprofile benutzt. Die Kiste ist damit fest und diebstahlsicher montiert, kann aber im Bedarfsfall abgenommen werden. 
Optisch finde ich das jetzt sogar weniger schrecklich als befürchtet, allerdings glänz das Alublech für meinen Geschmack zu sehr. Hoffentlich wird es über den Winter durch die Witterungseinflüsse mattiert. Andernfalls muss ich im Frühjahr doch noch zum Zinkspray greifen und nachhelfen.