Freitag, 10. Januar 2020

einmal kurz nicht aufgepasst ...

Manchmal reichen einige Sekundenbruchteile Unachtsamkeit schon, um stundenlange Reparaturen zu verursache. So ist es mir heute Morgen ergangen, denn auf dem Weg zur Werkstatt habe ich mir den Ölkasten der TM abgefahren.
Eine Beetumrandung am Supermarktparkplatz hatte genau die richtige Höhe um das Teil festzuhalten und abzureißen. Interessanterweise hat es dabei nicht den Kunststoff der Kiste zerstört, sondern die genieteten Halter.
Eigentlich eine relativ einfach zu reparierende Sache, aber ich hatte ohnehin vor die Befestigung zu verstärken.
Darum gab es jetzt statt Blindnieten eine Verschraubung für die beiden Halter. Zusätzlich habe ich die Teile diesmal auch noch verschweißt. Die Verschraubung wäre somit eigentlich unnötig gewesen, aber ich habe gerne mehrere Ebenen Sicherheit in einer solchen Konstruktion.
Das Problem mit dem einfachen Halter ist, dass sich die Kiste ein wenig verwinden kann. Bisher hat das zwar keine Schwierigkeiten verursacht, aber es stört mich trotzdem.
Das zusätzliche Flacheisen gibt dem Kasten zusätzliche Stabilität und leitet die Kräfte an zwei zusätzlichen Stellen in die Aufhängung. Außerdem erlaubt diese Position eine, genau wie beim Haupthalter, geschweißte und zusätzlich geschraubte Verbindung. In diesem Fall durch die Halteschrauben am Chassis.
Allerdings muss die Aussparung in der Kiste frei bleiben, denn hier verläuft ja die Stützstrebe der Pritsche.
Um keine Stabilität zu verlieren gab es hier stark dimensionierte Vierkantrohre als Gegenlager.
Diese Befestigung ist deutlich solider als die alte Variante und gefällt mir deutlich besser.
Weniger gut gefällt mir meine alte Lösung zur Sicherung des Deckels. Das Teil wurde ja bisher mit einem Gummiband gesichert und von einem kleinen Vorhängeschloss verriegelt. Funktionieren tut das zwar ganz gut, aber es sieht halt ziemlich billig aus.

Als ich die Kiste gebaut habe, ist mir keine bessere Lösung eingefallen. Doch zwischenzeitlich habe ich eine neue Idee gefunden. Dazu gab es erst einmal ein paar Schlitze an der richtigen Stelle.
Diese Schlitze führen ein passendes Flacheisen, das durch nach oben schieben den Deckel verriegelt. Links sichert das Vorhängeschloss den Mechanismus gegen ungewolltes Öffnen.
Auf der rechten Seite kommt dazu ein kleiner Karabinerhaken zum Einsatz. Somit ist der Deckel doppelt gesichert und stabil verschlossen.
Am Fahrzeug sieht das gleich deutlich besser aus als der gammelige Gummizug.

Anschließend habe ich mir dann nochmal den Ovetto angesehen. Denn dieser sprang ja noch immer nicht an. Mein Verdacht war der Wellendichtring auf der Antriebsseite, weshalb ich den Motor der Einfachheit halber nochmal ausgebaut habe.


Mein Verdacht bestätigte sich dann auch sofort.
Der alte WeDi war völlig aus seinem Sitz gedrückt und damit natürlich unbrauchbar geworden. Das Material des Dichtrings ist völlig verhärtet und spröde. Wohl ein Resultat von Alter und langer Standzeit. Neue WeDi sind bereits bestellt, sobald diese eintreffen, werde ich wohl beide erneuern. Einfach um sicher zu gehen.

















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