Donnerstag, 16. Januar 2020

Dreck an den Füßen (mal wieder)

In den Weihnachtsferien hatte ich für die TM einen Satz frischer Hinterreifen bestellt. Eigentlich nichts weiter dramatisches, doch aus der Lieferung dieser Reifen wurde nichts. Die erste Bestellung war nicht im Computersystem des Lieferanten angekommen. Die zweite war dann nicht ausführbar, denn sowohl die eigentlich bestellten (und als lieferbar angegebenen), als auch die alternativen Reifen waren nicht verfügbar. Ein anderer Reifenhändler hat jetzt, mit massiver Verspätung, endlich geliefert.

Gut, es sind noch immer nicht meine Wunschreifen, also die Maxxis ArcticTrekker, sondern Atlas Polarbear 1, aber immerhin habe ich Reifen. Denn die vorhandenen sind verbraucht und müssen weg. Ein Werkstatttermin bei Michael war für morgen sowieso schon vereinbart, insofern also alles gut.
Da ich es aber für unhöflich halte, jemanden unnötig an einem völlig verdreckten Fahrzeug schrauben zu lassen, ging es anschließend an eine gründliche Reinigung der Ape. Der Motor ist nicht 100% trocken, also kam zunächst die Verkleidungswanne ab.
Öliger Schmodder überall, aber eben kein offenes Leck. Für eine TM ist das so völlig in Ordnung, aber Michael will ich es eben nicht zumuten darin zu wühlen. Außer dem Reifenwechsel steht ja auch der allgemeine Service auf dem Programm.
In der Warteschlange am Waschplatz hatte ich einen Kleinwagen vor mir. Dessen Fahrer drosch dann unvermittelt den Rückwärtsgang rein und gab Gas. Es sieht auf dem Foto nicht nach viel aus, aber Luigi hat es gut einen Meter nach hinten geschoben. Das Lenkrad steht schief und flattert während der Fahrt. Es ist hier wohl genau das passiert, was bei der TM in solchen Fällen gerne passiert: Der Schnabel federt weit genug um keinen sichtbaren Schaden zu nehmen, dafür fängt das Vorderrad den Aufprall ab und die Gabel verbiegt sich. 
Leider war der Autofahrer nicht nur uneinsichtig, sondern auch extrem unfreundlich. Mir ist wirklich selten ein derart arroganter und zugleich dummer Zeitgenosse begegnet. Die Sache dürfte also interessant werden und wird wohl den Anwalt auf Trab halten. Nachdem die Sache mit dem Ovetto kaum ein Vierteljahr zurück liegt nicht wirklich angenehm.

Luigi bekam trotzdem noch sein verdientes Bad inklusive Motorwäsche und ist jetzt bereit für Reifenwechsel, Inspektion und Schadenaufnahme bei Michael. Fahren tut er ja noch, wenn auch nicht besonders gut.
Wie sagt mein Vater immer so schön: "Manchmal hast du einfach Dreck an den Füßen."








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