Dienstag, 11. Juni 2019

der lange Weg nach Sachsen

Von Regensburg nach Freiberg in Sachsen sind es, auf einer schönen Route über Eger und das Erzgebirge, knapp 380km. Eigentlich keine große Entfernung, als wirklicher Hardcore-Slooowrider kann man aber durchaus über 17 Stunden brauchen um sie zurück zu legen. Wie das geht? Man fährt einfach hinter einer Ape 50 her.

Genau das habe ich am vergangenen Wochenende getan, denn Thum wollte endlich seine Ape 50 zurück holen, die nach der Reparatur von Dach- und Differentialschaden, noch immer bei Michael stand.Darum haben wir uns am Freitag getroffen, die Ape geholt und dann zu meiner Werkstatt gebracht. Es gab doch noch ein paar Kleinigkeiten daran zu erledigen, außerdem sollte in der Werkstatt gegrillt werden.
Auch dafür eignet sich die Rollerhölle, gut möglich, dass das nicht das letzte Werkstattgrillen dort war.

Thum übernachtete anschließend in der Werkstatt, ich habe mich in die Ape gelegt. Denn am nächsten Morgen war früh aufstehen angesagt. Gegen acht Uhr waren wir dann auch auf der Straße, das ferne Ziel vor Augen.
Die Tour verlief relativ unspektakulär und ohne wirklich erwähnenswerte Zwischenfälle. Die einzige echte Schrauberaktion am Straßenrand bestand aus dem Wechsel der Hauptdüse von Thums Fuffi. Es war noch die, zu fette und entsprechend leistungsfressende, Einfahrdüse drin.
Gegen Viertel nach Eins in der Nacht, also gut 17,5 Stunden nach Abfahrt, waren wir dann in Freiberg. Zufrieden und reichlich müde.

Am Sonntagnachmittag stand dann für mich die Rückreise auf dem Programm. Von Freiberg aus über Annaberg-Buchholz und den Fichtelbergpass nach Karlsbad, eine traumhaft schöne Strecke die richtig viel Spaß macht. Kurz hinter Karlsbad kam es dann leider zu einer Panne. Der Dynastarter der TM setzte sich auf der Welle fest und blockierte den Motor. Zwar fährt eine TM auch ohne, nur lädt sie dann eben die Batterie nicht mehr. Eine Nachtfahrt ist so unmöglich, weshalb ich ungeplant im Teplá-Tal übernachten musste.
Trotzdem war ich Montag um die Mittagszeit wieder gut zu Hause. Eine schönes Wochenende, verbracht mit einer leicht absurden Aktion ist eben immer wieder etwas gutes. Ein Urlaub für die Seele, leider weniger für den Geldbeutel, denn nun steht eine teure Reparatur an der TM ins Haus.

Ein ausführlicher Tourbericht in Videoform folgt bald im Youtube-Kanal.






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