Freitag, 8. Dezember 2017

Luigi: Reifenchaos

Der Vorderreifen der Ape war fällig, darum habe ich schon vor zwei Wochen eine der Reservefelgen beim Reifenmann abgegeben. So funktioniert das einfach und stressfrei, für alle Parteien. Heute Morgen war es dann Zeit, den neuen Gummi abzuholen. Doch auf dem Weg zum Reifendienst schlug der Pannenteufel zu.

Ein Nagel hatte sich in den rechten Hinterreifen gebohrt und diesen zum Plattfuß gemacht. Ärgerlich, aber solche Dinge passieren nunmal. Ersatzrad raus und weiter geht die Fahrt. 
Beim Reifenhändler gab es dann den etwas kuriosen Tausch Aperad gegen Aperad. Mit dem frisch bereiften Rundling im Gepäck bin ich dann zur Werkstatt rausgezockelt, denn es standen einige kleine Arbeiten auf dem Programm. Doch zunächst wanderte vor Ort das neue Vorderrad an seinen Arbeitsplatz.
Nach dem Vorderadtausch ging es dann im Innenraum der Ape weiter. Denn dort regte mich schon länger ein nerviger Kleinschaden auf. 
Vor einiger Zeit hatte ich durch eine Unachtsamkeit die Platikabdeckung beim Handbremshebel zerstört. Ärgerlich, auch weil ich mich an der scharfen Kante jetzt schon mehrmals verletzt hatte. Zeit die Sache zu Ändern. Also raus mit dem beschädigten Teil.
Klar, man könnte die Plastikabdeckung einfach austauschen, aber das ist teuer und eine Reparatur ist relativ einfach. In bewährter Art einfach ein Blechstück zurechtflexen und -bohren ...
... und mit den bewährten Blindnieten festschießen.
So entsteht eine stabile und billige Reparatur, die man in eingebautem Zustand kaum bemerkt. 
Das Problem ist damit budget- und resourcenschonend aus der Welt geschafft und das Apefahren macht wieder etwas mehr Freude. 
Am Spätnachmittag klingelte dann noch das Telefon, der Reifenmann hatte meinen Plattfuß in Ordnung gebracht und ich konnte den Rundling abholen. Also rauf auf den Cargo-Zip und ab. 
Auf der Rückfahrt erlebte die Freude dann einen kleinen Dämpfer. Denn es begann schlagartig und extrem heftig zu schneien. 10 Minuten bevor das Foto entstand lag noch keine einzige Schneeflocke. Langsam, durchweicht und im Blindflug ging es also vorsichtig nach Hause. Immerhin, auch dieses kleine Abenteuer ist überstanden, der finale Reifenwechsel aber auf morgen vertagt, irgendwann hab ich dann auch keine Lust mehr ...









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