Sonntag, 17. September 2017

Schneller Reiter: in tragender Rolle

Nachdem der Rote Baron wieder fit ist, kann ich mich darum kümmern die Umbauideen für den Zip umzusetzen. Darum habe ich den Roller heute in die Werkstatt gebracht und angefangen zu experimentieren.
Die wichtigste Komponente des Umbaus ist der Frontträger. Dieser muss ja mit einer Aufnahme für den Scheinwerfer versehen werden. Deshalb habe ich zunächst den Klappmechanismuss endgültig stillgelegt und den Gepäckträger in seiner Arbeitsstellung festgeschweißt.
Da es nicht möglich ist den Scheinwerfer vernünftig an der Rohrkonstruktion zu montieren, zog als nächstes eine 2mm Stahlplatte ein. 
Das Ding war in seinem früheren Leben eine Schubladenschiene, ist also an die tragende Rolle gewöhnt. Jetzt noch ein passendes Loch bohren und den Lampentopf anschrauben. Fertig zur Testmontage.
Das geht genau in die Richtung in die ich will. Das riesige Zyklopenauge hat den absurd-witzigen Effekt den ich mir erhofft habe. 
Bleibt das Problem des Originalscheinwerfers. Denn diesen kann, will und darf ich nicht beibehalten wenn ich den neuen Hauptscheinwerfer unter dem Frontträger montiere. Einfach ausbauen geht natürlich auch nicht, denn ein riesiges Loch, genau vor der Elektrik im Lenker ist nicht nur häßlich sondern auch ungut. 
Darum habe ich ein kleines Experiment gestartet. Ich habe keine Ahnung ob das was wird, aber einen Versuch ist es Wert. Nämlich den Scheinwerfer mit Glasfasermatten abzuformen und so einen passenden Blinddeckel zu machen. 
Dazu habe ich den Scheinwerfer zunächst mit Malerband abgeklebt. Darauf kam dann eine Lage Panzertape als wasserdichte Trennschicht. 
Auf das eingefettete Panzertape habe ich dann Glasfasermatten und Kunstharz aufgetragen.
Ich hoffe, dass ich Scheinwerfer und Glasfasermaterial sauber trennen kann sobald das Zeug getrocknet ist. Die Idee ist, die so entstandene Abformung dann von Innen her zu stabilisieren und einzusetzen. Mal sehen ob das klappt, aber genau darin liegt ja der Reiz solcher Projekte. Neues ausprobieren und dazu lernen ist immer wieder spannend.







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