Freitag, 18. August 2017

Klingonenkreuzer: letzte Details

Heute war es Zeit, den Klingonenkreuzer zum (hoffentlich) letzten Werkstattaufenthalt vor der Tour zu bringen. 
Geplant waren eigentlich nur ein neuer Luftfilter und der Frontträger. Das Variatordesaster vor ein paar Tagen machte aber auch noch neue Gewichte und einen neuen Riemen notwendig. Aber gut, so ist das eben ...
Immerhin zeigte sich beim Ausbau des alten Riemens, dass Kupplung und Glocke in einwandfreiem Zustand sind. 
Beide Teile stammen aus dem Schlachtrex und haben die Belastungen der Testfahrten mit dem Neos problemlos überstanden. 

Der alte Luftfilter hatte es aber definitiv hinter sich. Die Probefahrten auf teilweise unbefestigten Straßen hatten da deutlich ihre Spuren hinterlassen. Außerdem sieht man schön, warum zusätzliches Einölen des Luftfilters bei Zweitaktern unsinnig ist: Der Sprayback des Motors sorgt schon dafür, dass der Luftfilter nicht austrocknet. 
Die neue Matte in der gereinigten Airbox sollte für die Tour jetzt erstmal ausreichen. Zur Sicherheit reist aber natürlich ein Ersatzfilter mit. Den alten Antriebsriemen habe ich auch nicht weggeworfen, er darf als Notnagel unter der Sitzbank mitfahren.
Obligatorisch ist natürlich auch die Zündkerzenkontrolle. Diese fällt positiv aus, das Brennbild ist perfekt.
Den Frontträger habe ich jetzt auch wieder angebaut und dazu natürlich auch die Frontmaske gewechselt. Das schwarze Teil mit dem Klingonenlogo sieht natürlich cooler aus, aber für die Tour ist Funktion wichtiger als Aussehen. Der Träger ist natürlich ein experimenteller Prototyp. Auf Tour soll er den Packsack mit dem Zelt aufnehmen, dieses wiegt inklusive Zubehör etwas über zwei Kilo. Für die nächsten Testfahrten bekommt der Klingonenkreuzer darum ein Testgewicht auf Front.
Der alte Fünfliterkanister, gefüllt mit Wasser, ist schwerer als das Zelt und damit ein ideales Testgewicht. Zudem kann er drauf bleiben wenn der Roller irgendwo steht, das Ding wird schon kleiner klauen und wenn doch, dann ist es kein großer Verlust. Auf der Fahrt von der Werkstatt nach Hause hat der Träger jedenfalls problemlos funktioniert und die ersten Tests bestätigt. Ich bin aktuell recht optimistisch was das Ding angeht. 








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