Montag, 16. Juli 2018

Pornoyacht: Vergaserproblem gelöst, beinahe

Der defekte Vergaser bei der PK hat mich ziemlich geärgert, aber es hilft ja nichts. Einen brauchbaren Vergaser habe ich zwischenzeitlich bekommen, diesmal sogar die korrekte Version für die PK, inkl. passendem Luftfilter. 
Wie nicht anders zu erwarten, benötigten alle Komponenten eine gründliche Reinigung. Anschließend konnte ich dann, mit den jeweils besten Teilen des alten und neuen Vergasers sowie den, für die Vergaserüberholung gekauften Neuteilen, eine richtig gute Gasfabrik für die Vespa zusammenbauen.
Eigentlich könnte an dieser Stelle die Geschichte schon wieder zu Ende sein, aber so einfach war es natürlich nicht. Denn der "neue" Vergaser ließ sich auf dem Ansaugstutzen ebensowenig fest montieren wie sein Vorgänger. Um dieser Sache auf den Grund zu gehen gab es nur einen Weg: den Ansauger ausbauen und genau prüfen.
Die Position des Ansaugers bei der PK ist alles andere als montagefreundlich, aber ohne Zylinderhaube kommt man einigermaßen hin und so war der Trümmer relativ schnell ausgebaut. 
In der Vergangenheit hatte es ja mit den Ansaugern wiederholt ärger gegeben, man sieht auf dem Foto deutlich, dass auch dieser bereits repariert worden war. Aus irgend einem Grund hatte sich jetzt aber auch das Rohr für den Vergaseranschluss abgenutzt. Ein passendes Oberteil hatte ich zum Glück noch im Fundus, bleibt nur zu hoffen, dass dieses Trumm problemlos funktioniert. 
So lässt sich der Vergaser jedenfalls sauber montieren, dummerweise ist mir dann aber noch der Gaszug abgerissen. Da man aber natürlich meistens das braucht was nicht da ist, fehlt eben genau dieses Teil in meinem Fundus. Ein Probelauf des Motors war aber immerhin schon möglich und erfolgreich. Der Ersatzvergaser funktioniert und lässt sich sauber einstellen. Jetzt muss ich halt nur noch einen Gaszug besorgen. Irgendwas ist halt immer.



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