Donnerstag, 21. September 2017

Horst: ein Todesfall in der Rollerhölle

Um den Horst war es in letzter Zeit sehr still. Was einfach daran liegt, dass mein Freund Tobias, an den ich das Fahrzeug abgegeben hatte, damit sehr viele völlig problemlose Kilometer abgespult hat. Vor ein paar Tagen hat er mich aber angesprochen, dass der Roller komische Geräusche machen würde, aber noch normal fährt. Heute haben wir uns das einmal angesehen und waren beide sehr über die Ursache erstaunt.
Nach einigem Herumgesuche ohne rechtes Ergebnis haben wir dann den Motor ausgebaut, denn es war klar geworden, dass die eigentliche Ursache ziemlich tief im Motor drin sitzt. 
Angesichts der sehr hohen Laufleistung des Rollers hatte ich eigentlich auf einen Lagerschaden getippt. Aber schon nachdem der Zylinder gezogen war wurde deutlich, es ist viel krasser. 

Die Kurbelwelle ist Antriebsseitig gebrochen. Nicht im Herzbolzen, der beim TGB-Motor ja eine bekannte Schwachstelle darstellt, sondern direkt daneben. Das der Roller, von einem martialischen Scheppern abgesehen, völlig normal lief ist schon erstaunlich. 
Tobias fährt jetzt erstmal mit der Project-X herum, denn er braucht ein Alltagsfahrzeug. Der Sky wartet derweil auf einen Organspender, denn den alten Motor instandzusetzen lohnt sich finanziell nicht wirklich.




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