Dienstag, 6. Dezember 2016

Klingonenkreuzer: auf die harte Tour

Der Poliniauspuff bekam heute eine letzte Chance, aber was man auch macht, er will einfach nicht passen. Das folgende Bild illustriert das Problem sehr schön:
Die Löcher der Silentgummis passen einfach nicht, denn der Halter ist auf mehreren Ebenen falsch ausgerichtet. Auch mit herumbiegen ist nichts zu machen und die Löcher für die Anschraubpunkte am Motorblock nachzuarbeiten würde auch nichts helfen, denn die beiden Siletgummis liegen auf unterschiedlichen Ebenen. Ich habe viel gemessen und herumprobiert, letztlich gab es nur eine Lösung. 

Stumpf durchgeschnitten zeigt sich das Problem. Wenn der Auspuff spannungsfrei montiert ist, überlappt das Material der beiden Halterhälften um mehrere Millimeter. So stimmen die Ebenen, was den nächsten Schritt denkbar einfach macht.
Am Fahrzeug zwei Heftpunkte gesetzt und dann auf der Werkbank durchgeschweißt.
Zugegeben, schön ist das nicht, aber es hält und der Auspuff sitzt spannungsfrei und sauber. 

Eine kurze Probefahrt zeigte dann gleich den Erfolg. Der Motor zieht besser durch und der Auspuff klingt weniger blechern. Es mag lächerlich erscheinen, aber Feinheiten wie ein spannungsfreier Sitz sind bei einem Zweitaktauspuff relevant. Zweitaktmotoren sind nunmal besonders bei der Abgasanlage empfindlich. 

Es fehlt also nur noch etwas Grundierung, dann kann ich den Halter bei nächster Gelegenheit lackieren.

Extrem ärgerlich ist es trotzdem, wenn man einen nagelneuen Auspuff zerschneiden muss um ihn passend zu machen. Der Hersteller sollte an dieser Stelle auf jeden Fall nachbessern, denn sonst ist der Ruf des noch relativ neuen Produktes in der Szene bald ruiniert.

Da der Auspuff erfolgreich auf Linie gebracht ist, habe ich gleich die nächste Teilbaustelle am Klingonenkreuzer aufgemacht.
Das schwarze F12-Hinterrad war nur zum testen drin. Der aufgezogene Reifen ist uralt und hält die Luft nicht, darum kommt jetzt der Reifen der alten Neosfelge auf eine gute F12-Felge aus dem Felgenpaket von Markus. Ein Job den ich nicht selbst erledigen kann, jetzt heißt es also warten auf den Reifenhändler.





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