Montag, 11. September 2017

Klingonenkreuzer: ein Wendepunkt

Kaum aus Sachsen zurück, schon wieder in der Werkstatt. Der Grund war einfach: Der neue Zylinder für den Klingonenkreuzer war zwischenzeitlich gekommen und ich wollte ihn unbedingt heute noch einbauen. 
Aufmerksamen Lesern wird auffallen, dass hiermit auch gleich eine Änderung verbunden ist. Statt Naraku steht auf dem neuen Kit Airsal. Der Grund dafür ist primär, dass der Narakusatz aktuell nicht lieferbar war. Den Airsalzylinder kenne ich zudem aus der Vergangenheit als robusten und sauber laufenden Gesellen, also eigentlich ideal für den Neos. 
Eine schöne Eigenschaft des Airsalkits sind die sehr tief liegenden Nuten der Kolbenclips. Dadurch sind diese gut geführt und lassen sich leicht einbauen. Die Dichtungen sind jedoch eindeutig für Motoren mit M6 Stehbolzen geschnitten worden. Das manche Minarelliversionen M7 haben ist offenbar noch nicht zur Firma Airsal vorgedrungen, aber auch solche Probleme lassen sich überwinden. 
Mit dem neuen Zylinder ist der Motor auch wieder bereit zum Einbau. Ein Vorgang den ich in den letzten Monaten leider ausreichend oft geübt habe. Ehrlich gesagt hoffe ich, dass der Treibling jetzt mal eine Zeit lang bleibt wo er hingehört.
Tatsächlich sprang der Motor zunächst nicht an, was ich aber erwartet hatte. Denn die eingebaute Vergaserbedüsung war eben für den deutlich schärferen Naraku. Vorläufig auf Originaldüsen zurückgebaut sprang der Motor sofort wieder an, abgestimmt werden muss das jetzt dann sowieso nochmal. Allerdings machen Testfahrten ohne Auspuff keinen Sinn und genau da liegt das nächste Problem: Der Topf passt nicht mehr. Es hat fast den Anschein, als habe sich der Auspuff beim Unfall verzogen, jedenfalls bin ich jetzt wieder da, wo ich mit dem Poliniauspuff angefangen habe: schlechte Passform und massive Dichtungsprobleme. 

Heute Abend hatte ich weder Zeit noch Lust mich darum zu kümmern. Das grundsätzliche Wissen, dass der Klingonenkreuzer wieder läuft reicht mir erstmal. Um den Auspuff kümmere ich mich zu gegebener Zeit. Eventuell fliegt der Polini auch komplett weg, weil wirklich zufrieden bin ich mit dem Ding ja eh nicht. Jetzt, da die große Tour abgeblasen ist, habe ich ja Zeit den Roller ordentlich zu machen. Nächster wichtiger Schritt wäre erstmal der Baron, aber der sitzt aktuell noch auf dem Anhänger fest, hoffentlich kommt die Bremstrommel bald. 

Ach ja: Rollergefahren wird natürlich auch wieder, der Zip hat den Sommerschlaf beendet und steht bereit. Mit etwas Glück gelingt es mir ja vielleicht, mit dem Winterroller eine kleine Tour zu fahren ohne dabei fast zu sterben.




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