Montag, 27. März 2017

Nachlese: Wittelsbacher Oldtimerschau 2017

Es gibt sie, jene besonderen Tage an denen einfach alles stimmt. Der gestrige Sonntag war ein solcher Tag und es war eine Freude, bei strahlendem Wetter nach Aichach zu fahren. Denn dort lud der Motorsport Club Lech-Schmuttertal zur diesjährigen Ausgabe der Wittelsbacher Oldtimerschau ein.

Aichach ist eine schön gelegene, historisch gewachsene Kleinstadt mit malerischem Ortskern. Dieser bildet eine perfekte Kulisse für ein stilvolles Oldtimertreffen. 
Zu den besonderen Raritäten am Platz zählte dieses Opel Rekord B Coupe. Diese ungewöhnlich gestylten Zweitürer sind selten zu sehen und nicht nur für eingefleischte Opelfreunde ein besonderer Genuss.

Ebenso interessant wie der Opel und bei den Originalitätsfetischisten natürlich heiß diskutiert war dieser Ford Modell A Hotrod. Ein schöner, weitgehend zeitgenössischer Umbau mit Flathead-V8. 
Das älteste Fahrzeug am Platz war der aus Dachau angereiste 1921er Buick. Für dieses Fahrzeug war es die erste Ausfahrt nach seiner umfangreifen Restaurierung. 
Mein persönliches Lieblingsauto beim Treffen war der schön patinierte Plymouth. Ein Wagen der zeigt, dass ein Fahrzeug mit etwas Pflege auch ohne große Eingriffe sehr lange halten kann. Zwischen all den Hochglanzoldtimern tut ein solcher Anblick gut.
Skuril und geschmacklich mehr als nur grenzwertig sind die Autos von Excalibur. Dieses Exemplat trägt jedoch bereits sein H-Kennzeichen und ist, allen Unkenrufen zum Trotz, damit ein echter Oldtimer.
Das vermutlich seltenste Auto beim Treffen war dieses Toyota Celica Cabriolet. Ein rarer Japaner, den viele Zeitgenossen nicht mehr einzuordnen wissen. 
Auch dieses Highlight italienischen Automobildesigns hatte seinen Weg nach Aichach gefunden. Ein Alfa Rome Giulia Sprint Speciale ist sicher die eleganteste Form des italienischen "Großseriensports" der 60er Jahre. Der rare Südländer war vermutlich das meistfotografierte Auto beim Treffen.

Für mich war die Rückfahrt über die ruhigen Nebenstraßen der Region nach Ingolstadt, wo ich einen Bekannten besuchte, ebenso schön wie die Anreise und das Treffen. Nach gut 250km und 12 Stunden unterwegs endete ein gelungener Tag. Sollte es auch 2018 ein Treffen in Aichach geben bin ich wieder dabei und empfehle dies auch jedem anderen Oldtimerfreund.



 





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